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FC-Juwel fehlt weiterKwasniok fällt Schmied-Entscheidung

Joel Schmied im Duell mit Denis Huseinbasic.

Joel Schmied und Denis Huseinbasic kämpfen im Training des 1. FC Köln um den Ball. 

Der 1. FC Köln trifft in der Bundesliga auf den VfL Wolfsburg. Dabei sind die Sorgen im Vergleich zum Spiel in Freiburg in der Abwehr nicht kleiner geworden. 

Der 1. FC Köln kämpft am Freitag gegen den VfL Wolfsburg (20.30 Uhr, Dazn und im Liveticker auf EXPRESS.de) vor heimischer Kulisse um die nächsten drei Punkte. Dabei muss Lukas Kwasniok in der Abwehr weiter improvisieren.

Denn gegen den direkten Konkurrenten wird sich die Situation in der Innenverteidigung nicht entspannen. Denn Joel Schmied, der vor seiner Verletzung unumstrittener Stammspieler war, ist noch kein Thema gegen die „Wölfe“.

Simpson-Pusey und Heintz fallen weiter aus

Der Schweizer ist nach seiner Muskelverletzung zwar inzwischen wieder voll im Mannschaftstraining, ein Einsatz käme in den Augen von Kwansiok am Freitag aber noch zu früh.

„Wenn es das letzte Spiel wäre, ist es schon möglich, aber wir wollen dieses Risiko nicht eingehen. Er ist daher noch nicht so weit für den Kader“, sagte der FC-Trainer: „Wir lassen ihn jetzt über Trainingseinheiten ranrücken.“

Der Schweizer ist damit aber immerhin einen Schritt weiter als seine beiden Abwehrkollegen Jahmai Simpson-Pusey und Dominique Heintz. Das Duo fällt weiter mit Muskelverletzungen aus, eine zeitnahe Rückkehr deutet sich bei beiden nicht an.

Das verwundert vor allem beim englischen Winter-Neuzugang. Da sagte Kwasniok vergangene Woche noch: „Wir haben ihn ins MRT geschickt, es ist nichts Wildes, aber wir wollen nichts riskieren.“ Das hörte sich nun ganz anders an.

Am Mittwoch sagte Kwasniok: „Jahmai fällt leider weiter aus.“ Auf Rückfrage, wann mit den beiden wieder zu rechnen sei, ließ sich der Coach allerdings nicht in die Karten gucken. Er witzelte lediglich: „Im Januar nicht mehr.“

Das deutet eher darauf hin, dass Simpson-Pusey und Heintz auch gegen RB Leipzig noch kein Thema sein werden. Daher dürfte Kwasniok gegen Wolfsburg im Falle einer Viererkette erneut dem Gespann Rav van den Berg/Sebastian Sebulonsen vertrauen. Gerade der Norweger bot in den vergangenen Wochen überzeugende Leistungen auf ungewohnter Position und genießt inzwischen das uneingeschränkte Vertrauen seines Trainers.

Jonas Hector als Zuschauer beim 1. FC Köln.

Hector gesteht

„Da war ich echt ein Arschloch, das muss ich klar sagen“