Der 1. FC Köln muss in den kommenden Wochen beweisen, dass er ein wahrer Erstligist ist! Die Situation im Abstiegskampf ist dabei äußerst spannend. Es gibt aber zahlreiche Gründe, warum sich Köln rettet.
Spannung pur im AbstiegskampfFünf Gründe für die Kölner Rettung
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Jetzt gilt es! Neun Spieltage sind in der Bundesliga noch zu absolvieren. Der Abstiegskampf ist an Spannung kaum zu überbieten. Mitten drin der 1. FC Köln.
Die Ausgangslage ist extrem: Der Hamburger SV hat als Zehnter 29 Punkte und damit nur neun Zähler Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz (17. Wolfsburg, 20 Punkte). Dazwischen rangieren Union Berlin (28), Mönchengladbach (25), Bremen (25), Köln (24), Mainz (24) und St. Pauli (24). Heidenheim ist als Letzter mit 14 Punkten abgeschlagen.
Köln hat endlich VAR-Glück verdient: Hilft Maskottchen Hennes?
Wie sind die Chancen der Kölner auf die Rettung? Im Verein bleiben alle positiv, auch EXPRESS.de hat Hoffnung. Artikel drei des kölschen Grundgesetzes zählt jetzt: „Et hätt noch emmer joot jejange“. Fünf Gründe, warum der 1. FC Köln die Klasse hält:
Das Restprogramm: Köln bekommt es jetzt mit zahlreichen Gegnern auf Augenhöhe zu tun: Hamburger SV (A), Mönchengladbach (H), Frankfurt (A), Bremen (H), St. Pauli (A), Leverkusen (H), Union Berlin (A), Heidenheim (H), FC Bayern München (A). Der durchschnittliche Tabellenplatz der kommenden FC-Gegner: 10,44. Die Konkurrenz hat es teilweise schwerer. HSV: 7,33, Bremen: 8,78, Mainz: 9,89, Wolfsburg: 8,56, Heidenheim: 10.
VAR-Umschwung: Das kann so einfach nicht weitergehen. Die frustrierende VAR-Misere muss endlich ein Ende haben! Im Saisonverlauf gab es zahlreiche Szenen, die gegen den FC gelaufen sind: beim 3:3 gegen Wolfsburg, beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart, beim 1:3 in Mönchengladbach, beim 2:2 in Heidenheim, beim 1:2 gegen Leipzig, beim 1:3 in Stuttgart, beim 1:2 in Freiburg und zuletzt beim 1:2 gegen den BVB. Der Fußball-Gott wird jetzt den Unparteiischen ins Gewissen reden. Im Saisonfinale wird Köln noch vom VAR profitieren!
Der positiv verrückte Kwasniok: Man kann FC-Trainer Lukas Kwasniok viel vorwerfen – eines aber nicht: fehlenden Mut! Als positiv verrückter Coach reißt er die Mannschaft in den kommenden Wochen mit. Der 44-Jährige hat nullkommanull Angst, im Gegenteil: „Ich finde, es ist die schönste Phase der Saison, auch für den Trainer – jetzt geht es ans Eingemachte. Wir sind eng beieinander und total fokussiert.“ Zudem kehren bald einige verletzte Spieler wie Alessio Castro-Montes, Sebastian Sebulonsen, Joel Schmied oder Jan Thielmann zurück.
Der Super-Computer: Die künstliche Intelligenz geht zwar nach dem 25. Spieltag nicht von der direkten Rettung aus, aber Platz 16 wird prognostiziert. Der Opta-Supercomputer hat die laufende Saison rund 10.000 Mal simuliert. Anhand der gewonnenen Daten lautet die aktuelle Vorhersage: Köln landet am Ende mit 34 Punkten auf Rang 16. Da der FC besser als jedes Zweitligateam ist, erfolgt die Rettung in der Relegation. Doch mit Siegen kann der FC die Berechnungen nach jedem Spieltag über den Haufen werfen.
Die Fans und Hennes IX: Das FC-Maskottchen Hennes wird in den kommenden Wochen zum Glücksbock – weil im Frühling etliche Fans in den Zoo pilgern und ihm gut zureden werden! Zudem kann sich die Mannschaft auf die Unterstützung der Fans freuen. Auch in den vergangenen Hammer-Wochen gegen die Top-Gegner Leipzig, Stuttgart, Hoffenheim und Dortmund war die Unterstützung grandios, wenngleich es keine Siege gab. Zum Auswärtsspiel beim HSV werden 6000 Kölner reisen. Ordentlich Rückenwind für die Rettung!



