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„Nicht das primäre Ziel“Schalke schnappt sich Profi von FC-Partner – Köln-Boss reagiert

Satoshi Tanaka im Trikot von Fortuna Düsseldorf.

Copyright: IMAGO/Sven Simon

Satoshi Tanaka spielte sich mit guten Leistungen für Fortuna Düsseldorf in den Fokus von Schalke 04. 

Der 1. FC Köln pflegt durch die Partnerschaft mit Sanfrecce Hiroshima beste Kontakte nach Japan. Einen Transfer gab es aber noch nicht. Philipp Liesenfeld erklärt nun, welche Ziele man mit der Kooperation verfolgt.

Der 1. FC Köln pflegt seit 2021 eine Kooperation mit dem japanischen Erstligisten Sanfrecce Hiroshima. Doch seit die Partnerschaft besteht, hat noch kein japanischer Spieler für die Profis des FC gespielt.

Im Winter hätte es die Möglichkeit gegeben, doch Sanfrecces mit Abstand interessantester Spieler, Satoshi Tanaka (23), ging stattdessen zu Fortuna Düsseldorf. Wieso wechselt der Mittelfeldspieler statt zum Partnerklub ausgerechnet zum Rhein-Rivalen?

FC-Partnerschaft mit Hiroshima nicht primär auf Transfers ausgelegt

Diese Frage haben sich viele FC-Fans damals gestellt. Nach EXPRESS.de-Informationen war Tanaka damals durchaus Thema am Geißbockheim, die Verantwortlichen entschieden sich am Ende allerdings gegen einen Transfer.

Der Ausgang ist bekannt, Tanaka überzeugte in Düsseldorf trotz Abstieg und spielt kommende Saison mit Schalke Bundesliga. Der Aufsteiger aktiviert die Mini-Ausstiegsklausel für den Sechser, die aufgrund des Abstiegs von zehn Millionen Euro auf eine Million Euro geschrumpft ist – erneut schlug der FC nicht zu.

EXPRESS.de fragte im Zuge des Tanaka-Transfers beim Klub nach, wie die Partnerschaft aktuell gelebt wird und welche Ziele damit verfolgt werden, wenn nicht primär Spieler für die erste Mannschaft zu rekrutieren.

„Unsere Partnerschaft mit Sanfrecce Hiroshima ist ein wichtiger Bestandteil unserer langfristigen Strategie im japanischen Markt. Im Mittelpunkt stehen dabei der kulturelle Austausch, die Vernetzung auf administrativer Ebene sowie gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Akademie, Vermarktung und Fans. Spielertransfers waren und sind dabei nicht das primäre Ziel der Kooperation“, sagt Philipp Liesenfeld.

Der Geschäftsführer ergänzt: „Zudem ist es übergeordnet wichtig, die Bundesliga international zu repräsentieren und dabei zu unterstützen, als globales Medienprodukt relevant zu bleiben.“

Der Fokus der Partnerschaft liegt demnach auf Nachwuchsförderung und dem Austausch im Akademiebereich. Dafür finden jährliche Hospitationen von Jugendtrainern und Nachwuchsspielern von Sanfrecce in Köln statt.

Dazu besteht ein regelmäßiger Austausch zu Trainingsmethoden, Ausbildungsphilosophien und Spielerentwicklung. Das zentrale Ziel der Partnerschaft besteht also darin, dass beide Vereine voneinander lernen, sich gemeinsam weiterentwickeln und die jeweilige Präsenz im Partnerland erhöhen.

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