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Bei seinem Klub ohne ChanceEx-FC-Talent weckt Interesse in der 2. Liga

Noah Katterbach im Duell mit Meiko Wäschenbach.

Copyright: Herbert Bucco

Noah Katterbach zählte beim 1. FC Köln einst zu den größten Talenten.

Beim 1. FC Köln wurde Noah Katterbach bereits als kommender Star gefeiert. Dem Hype wurde er aber nie gerecht, auch beim HSV wurde der Linksverteidiger nicht glücklich. Nun hat er offenbar zwei Auswege.

Er galt damals als eines der größten Talente, die der FC je hatte. Noah Katterbach (25) war einer der wenigen Spieler, die sowohl in der U17- als auch in der U19-Kategorie die Fritz-Walter-Medaille in Gold als bester Nachwuchsspieler des Jahres gewannen.

Der Weg zu einer erfolgreichen Karriere schien vorgezeichnet zu sein. Doch der Linksverteidiger konnte dem Hype in Köln nur selten gerecht werden, mit dem ersten XXL-Vertrag mehrten sich die Probleme.

Katterbach blieb ohne Bundesliga-Einsatz für den HSV

Katterbach, der inzwischen sein eigenes Mode-Label gegründet hat, wurde am Geißbockheim nicht mehr glücklich. Nach einer Leihe zum FC Basel in die Schweiz ging es erst leihweise zum HSV und im Januar 2024 dann fest an die Elbe. Doch auch in Hamburg wurde Katterbach – auch aufgrund von Verletzungen – nicht glücklich.

Der gebürtige Eifler absolvierte in seinen drei Jahren beim HSV lediglich 27 Spiele (ein Tor, drei Vorlagen). In der vergangenen Bundesliga-Saison machte er kein einziges Spiel, seinen letzten Einsatz bei den Profis hatte er kurz vor Weihnachten 2024.

Es ist also merklich still geworden um den einstigen Top-Youngster. Beim HSV hat Katterbach, dessen Marktwert nur noch 600.000 Euro beträgt (höchster Marktwert lag 2020 bei sieben Millionen Euro), zwar noch einen Vertrag bis 2027, aber keinerlei Aussicht auf Spielzeit.

Doch obwohl der Verteidiger schon lange keine Spielpraxis mehr gesammelt hat, bieten sich nun verschiedene Auswege für ihn. Denn mit dem 1. FC Nürnberg zeigt nun bereits der zweite Zweitligist Interesse am Linksfuß. Trainer Miro Klose sucht Ersatz für Berkan Yilmaz, der zu seinem Stammklub SC Freiburg zurückkehrt.

Zuvor hatte bereits Eintracht Braunschweig seinen Hut in den Ring geworfen. Die Niedersachsen waren nur knapp dem Abstieg entronnen und suchen nun nach Verstärkungen für eine sorgenfreiere Saison.

Die Ablöse dürfte für beide Vereine keine Hürde sein, der HSV wäre froh, wenn man Katterbach von der Gehaltsliste bekommen würde. Und genau da liegt das Problem: Katterbach bezog nicht nur beim FC ein fürstliches Gehalt, sondern streicht auch beim HSV Bundesliga-Kohle ein. Er müsste also künftig auf Geld verzichten, will er sportlich wieder irgendwo erfolgreich sein.

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