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„So viel Liebe“FC-Profis geflasht – „Locho“ hat bei der Hymne alles verstanden

Der 1. FC Köln hat am Samstag eine höchst emotionale Saisoneröffnung mit seinen Fans gefeiert. Rund ums Rhein-Energie-Stadion gab es nur glückliche Gesichter. Vor allem die Neuzugänge waren geflasht.

Die FC-Familie hat sich von ihrer besten Seite gezeigt. Sportchef Thomas Kessler blickte am Samstag (1. August 2026) auch Richtung Himmel und sagte: „Sogar Petrus is ene Kölsche!“

Bei herrlichem Sonnenschein feierte der 1. FC Köln am Rhein-Energie-Stadion eine emotionale Saisoneröffnung. 40.000 Fans waren auf den Vorwiesen dabei – und rasteten komplett aus. Nicht nur Said El Mala wurde frenetisch gefeiert.

Schwäbe: „Ihr könnt euch auf eine geile Saison freuen“

FC-Kapitän Marvin Schwäbe konnte zunächst gar nicht auf die Fragen von Stadionsprecher Michael Trippel antworten, weil die Fans seinen Namen skandierten. Als es etwas ruhiger wurde, sagte der Torwart: „Es ist eine absolute Ehre, die Mannschaft als Kapitän anzuführen. Ich freue mich, dass ich das zum zweiten Mal in Folge machen darf. Das bedeutet mir sehr viel.“

Schwäbe sagte dann über das zurückliegende Trainingslager in St. Johann und Kitzbühel: „Es war so, wie eine Vorbereitung sein muss. Wir haben einen guten Grundstein für die Saison gelegt.“ Von den Neuzugängen und den Talenten, die dabei waren, ist er begeistert: „Der Eindruck ist durchweg positiv und sehr gut. Ich glaube, ihr könnt euch alle auf eine geile Saison freuen. Die jungen Spieler haben alles gegeben und sich gut gezeigt. Auch die neuen Spieler – jeder freut sich, ein Teil des Klubs zu sein.“

Das hat man dann auch auf der Bühne gesehen, als die Neuen Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Paul Okon-Engstler, Martin James und Reigan Heskey erstmals in Köln vor 40.000 Fans auftraten. Durch eine Feuerwerksfontäne ballerten sie rote Bälle in die Masse und hatten ein fettes Grinsen im Gesicht. Der Ghanaer Mensah, der schon einige Jahre in Österreich spielte (Liefering, Salzburg, Graz), zeigte sogar seine Deutschkenntnisse: „Ich freue mich, heute hier zu sein.“

Auch die Frauen wurden gefeiert. Kapitänin Marina Hegering sagte nach ihrem ersten Jahr beim FC: „Meine Erwartungen waren groß und sie wurden heftig übertroffen. Wir hoffen, dass ihr uns in der kommenden Saison genauso unterstützt, das ist schon wirklich großartig.“

Beim gemeinsamen Singen der FC-Hymne hatten alle leuchtende Augen. Der neue Verteidiger Luka Lochoshvili schwärmte: „Es war atemberaubend! Ich habe so viel Passion und Liebe der Menschen für diesen Klub gesehen – wunderbar, so etwas zu erleben. Ich werde noch mehr davon im Stadion sehen.“

Die FC-Hymne will er jetzt schnell lernen, aber er hat schon alles verstanden, worum es geht: „Ich bin noch dabei, Deutsch zu lernen. Aber was ich verstehe, sind nicht nur die Worte, sondern auch, wie die Fans die Hymne singen. Wie viele Emotionen dabei in den Gesichtern, in den Augen und in den Stimmen zu sehen und zu hören sind. Das ist so viel Liebe für diesen Klub und die Stadt. Ich hoffe, wir können als Fußballer die Menschen jeden Tag glücklich machen.“

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Sportgeschäftsführer Thomas Kessler hatte auf der Bühne auch sichtlich Freude. Er versicherte beim Blick in die Menge: „Ich weiß, dass ich eine hohe Verantwortung habe, aber ich habe jeden Tag Spaß, mit den Teams am Geißbockheim zu arbeiten. Alle, die täglich ans Geißbockheim kommen, wollen diesen Klub jeden Tag ein Stück nach vorn bringen. Manchmal brauchen wir ein bisschen Geduld, manchmal müssen wir auch leiden, aber das sind wir Kölsche auch gewohnt. Aber ich kann euch versprechen, wir werden alles dafür tun, um den Klub weiter nach vorn zu bringen.“

Angesprochen auf weitere Verstärkungen scherzte Kessler: „Ich wurde zunächst ein bisschen von meiner Kollegin Nicole Bender-Rummler unter Druck gesetzt, weil die bei der Frauen-Mannschaft schon ordentlich Gas gegeben hat. Da mussten wir dann irgendwann ein bisschen nachziehen. Es ist eine sehr intensive Phase und wir sind mit dem Team dran. Aber das Vertrauen ist groß in die Mannschaft, die jetzt schon zusammen ist. Aber natürlich wollen wir alles dafür tun, um die Mannschaft noch zu verbessern. Das wird in den nächsten Wochen bestimmt passieren.“

FC-Profi Said El Mala gibt Autogramme bei der Saisoneröffnung des 1. FC Köln.
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