Drei Punkte zum Bundesliga-Start für den 1. FC Köln: Gegen die TSG Hoffenheim gab es nach starker Willensleistung einen 3:2-Sieg. Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
„Auch letztes Jahr schon so“FC-Profis nach Achterbahnfahrt erleichtert
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Mit Joker-Power zum Auftakt-Erfolg: Der 1. FC Köln hat das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am 1. Bundesliga-Spieltag mit 3:2 gewonnen. Thijs Dallinga (26) war am Samstag (29. August 2026) mit einem Doppelpack als Einwechselspieler der entscheidende Mann.
Bei den FC-Profis war nach dem Spiel große Erleichterung über den gelungenen Start zu vernehmen. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.
Thomas Kessler erleichtert: FC gewinnt „total schwieriges Spiel“
FC-Torschütze Said El Mala (20) über …
… das Spiel: „Es war ein sehr wildes Spiel. In vielen Phasen hatten wir Hoffenheim im Griff, meiner Meinung nach. Wir kriegen dann ein ärgerliches Tor nach dem Standard, der ein bisschen da reinkullert. Aber ich glaube, das zeichnet uns dieses Jahr aus, wie wir damit umgehen, das war auch letztes Jahr schon so. Wir sind nach Rückständen immer wiedergekommen. Es fühlt sich gerade einfach extrem gut an, die ersten drei Punkte für unseren Klub zu haben.“
…seinen Verbleib: „Es gab gute Gespräche mit dem Verantwortlichen und dem Trainer. Ich fühle mich extrem wohl hier in Köln. Als wir gesprochen haben, hatte ich schon ein extrem gutes Gefühl und mir war dann irgendwann relativ schnell klar, dass ich das machen will.“
FC-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) über…
… das Spiel: „Es war ein total schwieriges Spiel. Ich glaube, dass die TSG heute eine gute Leistung gebracht hat. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, wir hatten natürlich in einer anderen Situation ein bisschen Glück, oder eben auch einen sehr guten Torwart. Speziell in der ersten Halbzeit war es natürlich ein bisschen ärgerlich, weil du aus einem abgewehrten zweiten Ball das 0:1 kriegst. Und da hatten die Hoffenheimer schon eine gewisse Dominanz am Ball, wo wir uns total schwergetan haben, irgendwie einen Pressing-Auslöser zu finden. Dann hat das vielleicht für die Leute im Stadion auch ein bisschen statisch gewirkt. Aber gerade in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass diese Mannschaft – und das begleitet uns ja auch schon lange – einfach viele Jungs hat, die eine gute Mentalität haben. Und dann war es natürlich auch schön, dass das Spiel so gedreht ist.“
Eure Noten für die FC-Spieler gegen Hoffenheim
Marvin Schwäbe
… die Schlüsselmomente im Spiel: „Mit dem Elfmeter war das noch mal so eine Initialzündung fürs Stadion. Da haben die Leute reagiert wie bei einem eigenen Tor. Und dann haben wir vorne gezeigt, dass wir in der Box auch ein bisschen Qualität haben. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir heute hier stehen und über einen Auftakt-Sieg sprechen können.“
FC-Kapitän Marvin Schwäbe (31) über …
… das Spiel: „Ich glaube, das war so ein bisschen FC-like, ein bisschen auf und ab. Und am Ende haben wir definitiv gefightet, wir haben das Spiel gedreht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer dass es eine geile Mannschaftsleistung war.“
… die Bedeutung des erfolgreichen Starts: „Das ist natürlich immer so nach sechs, sieben Wochen Vorbereitung – man denkt, man hat gut gearbeitet, dann kommt man und es ist ein Bundesliga-Start. Du weißt trotzdem nicht, wo du stehst. Ich glaube, dass wir heute unter Beweis gestellt haben, dass wir auf jeden Fall angreifen können, dass wir mithalten können. Heute so zu starten, ist erst mal viel wert.“
Dallings erleichtert: „Zum Glück konzentriert genug“
FC-Matchwinner Thijs Dallinga (26) über …
… seinen Traumstart: „Für mich ist das natürlich ein perfekter Start. Ich denke, auch für die Mannschaft. Wir haben in den letzten zwei Wochen zwei Spiele bestritten und beide gewonnen, obwohl wir in beiden Spielen zunächst in Rückstand lagen. Ich sehe also viele positive Aspekte.“
… seine persönlichen Eindrücke: „Wir hatten einige Chancen, und zum Glück war ich konzentriert genug, um beide Chancen zu verwerten – und natürlich ist es genau das, was man sich als Stürmer wünscht: so zu starten. Ich habe in den letzten zwei Wochen hart gearbeitet, um dem Trainer zu zeigen, dass ich bereit bin, dass ich hierhergekommen bin, um Tore zu schießen. Ich glaube, er ist heute auch zufrieden.“

