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Weiter im DFB-PokalFC müht sich in Würzburg: „Hut ab vor den Jungs“

Ragnar Ache und Leo Eberle im Zweikampf.

Copyright: IMAGO/Ulmer/Teamfoto

Der 1. FC Köln ist gegen die Würzburger Kickers in  die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Der 1. FC Köln hat sich dank eines Doppelpacks von Isak Johannesson zu einem 2:1-Sieg bei den Würzburger Kickers gemüht. Die Stimmen zum Weiterkommen im DFB-Pokal gibt es hier.

Der 1. FC Köln steht in der 2. Runde des DFB-Pokals. Möglich wurde das erst durch den Doppelpack von Isak Johannesson. Am Ende jubelte der FC über einen 2:1-Sieg bei Drittligist Würzburger Kickers.

Das Team von Trainer René Wagner (38) mühte sich sichtlich gegen den Drittliga-Aufsteiger, ging in der 18. Minute auch mit 0:1 in Rückstand. Erst in der zweiten Halbzeit drehte Johannesson die Partie mit seinen beiden Treffern (62./77.). EXPRESS.de hat hier für euch die Stimmen zum Spiel gesammelt:

René Wagner: „Es war nicht einfach“

Doppelpacker Isak Johannesson (23): „Wir hatten eine gute erste Halbzeit. Das Gegentor war ein bisschen unglücklich. Aber wir hatten gute Chancen in der ersten Halbzeit. Und ja, ich weiß nicht, mit dem Pokal läuft es bei mir irgendwie. Das war schwer heute, aber wir sind sehr glücklich, dass wir in die nächste Runde gekommen sind.“

FC-Trainer René Wagner über ...

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... die Phase nach dem Rückstand: „Die Jungs haben es geschafft, geduldig zu bleiben in der zweiten Halbzeit. Es war nicht einfach, den tiefen Block vom 5-3-2 zu bespielen. Und trotzdem haben wir dann in der zweiten Halbzeit immer wieder auch Chancen kreiert. Am Ende dann zwei Tore von Isak. Beim ersten war bestimmt ein bisschen Glück dabei. Ich habe es noch nicht gesehen, aber das zweite macht er überragend. Und dann nochmal: Ich bin stolz auf die Jungs nach der ersten Halbzeit. Das 0:1, wie es fällt, so fällt es eigentlich auch nicht immer. Und dann ruhig zu bleiben, zu versuchen, Kontrolle zu haben, sich Chancen zu erspielen, nicht nervös zu werden. Ich muss schon sagen: Hut ab vor den Jungs.“

... die Schwierigkeiten gegen Würzburg: „Es ist nicht einfach gegen einen Gegner, der leidenschaftlich verteidigt. Das haben die Würzburger gut gemacht. Vor allem in der zweiten Halbzeit ist es uns dann geglückt, ein bisschen mehr die Tiefe zu attackieren, sodass die Räume auch aufgehen. Wir haben sie bespielt. Das war, glaube ich, mein fünftes Pokalspiel mit dem 1. FC Köln – das erste als Cheftrainer – und es war nie einfach. Wir haben uns immer ein bisschen schwergetan. Ich glaube, das gehört zum Pokal ein bisschen dazu. Deswegen bin ich umso stolzer, dass wir es jetzt geschafft haben und in der zweiten Runde sind.“

Köln-Kapitän Marvin Schwäbe (31): „Es war uns von vornherein klar, dass es schwer werden würde. Würzburg ist eine gute Mannschaft, hat sehr, sehr gute Umschaltspieler, hat mit dem Stürmer einen super Übergangs- und Zielspieler, der das ganze Spiel an sich reißt. Das hat man heute auch wieder gesehen. Ich glaube, dass wir trotzdem gut gearbeitet haben, dass wir es verdient am Ende gewonnen haben.“

FC-Geschäftsführer Thomas Kessler (40): „Wenn du im DFB-Pokal gegen einen Drittligisten startest, weißt du immer, dass es eine harte Aufgabe wird. Ich glaube, wir sind gut ins Spiel reingekommen und hatten die eine oder andere Situation, in der wir 1:0 in Führung gehen können. Dann ist es aber so, wie es an solchen Abenden manchmal ist: Es kommt eine abgefälschte Flanke rein, fliegt an Mann und Maus vorbei, wird wieder abgefälscht und geht rein. Dann läufst du halt der Musik hinterher. Wir haben bis zur Halbzeit dann schon gebraucht, uns so ein bisschen zu schütteln und haben nicht mehr so zielstrebig nach vorne gespielt. Aber ich fand, in der zweiten Halbzeit war das – souverän ist übertrieben –, aber es war schon so, dass wir klar auf unsere Chancen gewartet und versucht haben, Dinge durchzuspielen. Und am Ende haben wir uns durchgesetzt. Ich finde, auch sehr verdient durchgesetzt. Aber es war auf jeden Fall ein enges Spiel und auch Gratulation und vor allem ein Kompliment an Würzburg, die uns das Leben hier wirklich schwer gemacht hat.“

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