Gideon Mensah hat ein überzeugendes Bundesliga-Debüt beim 1. FC Köln hinter sich. Nach vorigen Zweifeln infolge einer holprigen Vorbereitung war der Neuzugang erleichtert über seine Premiere.
Kritik in der VorbereitungFC-Neuzugang erleichtert nach starkem Debüt

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Gideon Mensah am Dienstag beim FC-Tag im Kölner Zoo.

Er hinterließ beim 3:2-Sieg des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim mächtig Eindruck. Nach dem Starterfolg wurde zwar in erster Linie über Doppelpacker Thijs Dallinga und Elfer-Killer Marvin Schwäbe gesprochen, Gideon Mensah hätte es aber ebenso verdient gehabt.
Denn der Neuzugang lieferte hinten links eine blitzsaubere Leistung ab. Nach hinten ließ er kaum etwas zu, vorne hatte er bei zwei Toren seine Füße in der Einleitung im Spiel. Dabei gab es besonders bei ihm große Fragezeichen vor dem Spiel.
Gideon Mensah überzeugte gegen Hoffenheim vorne wie hinten
Mensah hatte keine Vorbereitung hinter sich und konnte weder in Testspielen noch im Pokal in Würzburg überzeugen. Umso glücklicher war der Verteidiger nach seinem gelungenen Debüt.
„Ich hatte keine optimale Vorbereitung. Ich war krank und hatte wenig Urlaub“, sagte Mensah beim FC-Zootag gegenüber EXPRESS.de. Dort war der Neuzugang am Dienstag neben Jahmai Simpson-Pusey, Luca Waldschmidt und Luka Lochoshvili einer der Star-Gäste. Während „JSP“ Teil der Flugshow war, durfte Mensah am Nachmittag die Paviane füttern.
Aufregend, aber nicht so aufregend wie sein erster Auftritt vor 50.000 Fans im Rhein-Energie-Stadion. „Das war eine unglaubliche Atmosphäre. Ich habe im Vorfeld viele Videos gesehen und konnte erahnen, wie leidenschaftlich die Fans sind. Wir haben ihre Unterstützung für die Extra-Meile gebraucht“, sagte Mensah.
Der WM-Fahrer war zufrieden mit seinem Heim-Debüt: „Mein erstes Spiel im Rhein-Energie-Stadion war aber gut. Ich glaube, ich konnte Akzente setzen und andeuten, wie ich der Mannschaft helfen kann.“
Auch Thomas Kessler war glücklich, dass sein Neuzugang nach holpriger Vorbereitung und etwas Kritik wegen seiner Testspiel-Auftritte nachweisen konnte, warum man ihn aus Auxerre verpflichtet hat.
„Das ist nicht ganz so einfach. Er kam von der Weltmeisterschaft, wollte eigentlich ein paar Tage Urlaub machen und wurde dann sofort krank. Bei uns wollte er eigentlich sogar noch früher mit dem Training beginnen, weil er einfach zeigen wollte: Ich will für den FC Gas geben, ich will zeigen, warum der Klub mich geholt hat“, sagt der FC-Boss.
Kessler, der vollstes Vertrauen in Mensah hat, ergänzt: „Das kennen wir wohl alle – wenn man längere Zeit krank war und nicht wirklich Pause hatte, braucht man einfach noch ein bisschen Zeit. Ich finde, das war für ihn ein Schritt nach vorne, und glaube, dass wir mit ihm noch viel Spaß haben werden in dieser Saison.“
