Die Entscheidung von FC-Trainer Lukas Kwasniok für oder gegen Said El Mala in der Startelf wird in Köln Woche für Woche genau beobachtet.
„Diskussion ist unfair“Sky-Experten legen sich wegen Kwasniok-Zwiespalt beim FC fest
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Beginnt er oder beginnt er nicht? Die Frage nach der Startelf-Nominierung von Youngster Said El Mala (19) gehört beim 1. FC Köln rund um die Spiele schon länger zu den brisantesten Diskussionsthemen.
Im neuen Jahr entschied sich Trainer Lukas Kwasniok (44) bei drei Spielen für und bei drei Spielen gegen den Flügelstürmer in seiner Anfangs-Elf. Über die gesamte Saison gesehen sind es neun Startelf- und zwölf Joker-Auftritte.
Hannes Wolf über El Mala: „Geht darum, Spiele zu gewinnen“
Längst ist in Köln eine Debatte darüber entbrannt, ob der Coach seine Offensiv-Waffe zu dosiert einsetzt. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag kommentierte Kwasniok das angeblich abgekühlte Verhältnis zu seinem Schützling und versicherte: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis“
In der Sky-Show „Matchplan“, bei der zwei Trainer das Bundesliga-Topspiel des jeweiligen Wochenendes analysieren, war die Meinung der Experten klar: Kwasniok macht bei seinem wöchentlichen Zwiespalt mit El Mala alles richtig!
Auf die Frage von Moderator Jan Henkel (52), wie er El Mala vor dem Spiel am Samstag (14. Februar 2026, 18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) einsetzen würde, sagte Robert Klauß (41) klipp und klar: „Von der Bank.“
Der ehemalige Trainer des 1. FC Nürnberg führte weiter aus: „Ich glaube, dass man am Anfang viel laufen muss, viel leiden und viel defensiv mitarbeiten muss, und dass er dort Kräfte lässt. Deshalb wäre ich eher für Kaminski, vielleicht sogar Bülter auf der Position. Spieler, die eine brutale Intensität haben.“

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Hannes Wolf und Robert Klauß in der Sky-Show „Matchplan“ mit Moderator Jan Henkel.
Später im Spiel könne Kwasniok dann noch „Qualität nachschießen, vielleicht auch relativ früh schon“, erklärte Klauß. Zustimmung gab es von DFB-Nachwuchschef und U20-Nationaltrainer Hannes Wolf (44).
„Lukas Kwasniok hat das auch in Paderborn richtig gut gemacht mit den jungen Spielern. Das muss er auch entscheiden müssen, das wird dann ein Politikum. Aber auch da geht es darum, Spiele zu gewinnen. Wenn die Wahrscheinlichkeit höher ist, wenn du ihn einwechselst, dann ist das in Ordnung“, legte sich Wolf fest.
Auch wenn die kometenhafte Entwicklung zuletzt etwas ins Stocken geraten war, ergänzte Wolf: „Er fördert ihn brutal. Man kann wirklich nicht sagen, dass er die jungen Leute nicht fördert, deshalb ist die Diskussion schon ein bisschen ungerecht und unfair.“


