Vor dem letzten Saisondrittel ist beim 1. FC Köln noch immer nicht entscheidend absehbar, wohin die Reise geht. Wolff Fuss und Thomas Wagner brachten den Zwiespalt bei Sky auf den Punkt.
„Du hast nicht das Gefühl …“Sky-Duo bewertet FC-Aussichten im Abstiegskampf
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Die Olympischen Winterspiele sind vorbei, doch beim 1. FC Köln werden weiterhin tagtäglich die zwei Seiten der Medaille betrachtet. Beim Zwischenfazit zur aktuellen Bundesliga-Spielzeit sind die zwei Meinungen spürbar anders.
Auf der einen Seite herrscht Zuversicht durch das bisherige Abschneiden als Aufsteiger und vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Auf der anderen Seite dominiert die Skepsis – über den weiteren Verlauf und auch über Trainer Lukas Kwasniok (44).
Thomas Wagner und Wolff Fuss beim FC hoffnungsvoll
Die akute Not, die nach dem Anti-Trainer-Plakat der Ultras beim Jahresauftakt in Heidenheim geherrscht hatte, ist vorerst gelindert. Doch Kwasniok und Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) können erahnen, dass die Stimmung beim Ausbleiben der nötigen Ergebnisse auch schnell wieder drehen kann.
Im gemeinsamen Sky-Talk „Glanzparade“ sprachen am Montag (23. Februar 2026) Kommentator und FC-Fan Wolff Fuss (49) sowie der in Köln lebende Moderator Thomas Wagner (54) über die Lage am Geißbockheim. Und auch sie waren sich einig: Die lässt sich so oder so bewerten.
„Der FC spielt schon eigentlich einen interessanten Fußball. Ich habe viele schlimmere Spiele und Saisons in Müngersdorf gesehen, trotzdem gehört auch zur Wahrheit: Es sind jetzt vier Punkte auf den Relegationsplatz, von daher kann ich schon verstehen, wenn jemand mit Sorge draufguckt“, fasste Wagner den Zwiespalt zusammen.
Fuss sah es im Kern ähnlich, ergänzte aber hoffnungsvoll: „Was ein großes Plus ist: Die Mannschaft hat ein fußballerisches Profil. Es ist immer klar zu sehen, was Kwasniok haben will. Du hast nicht das Gefühl, dass die Mannschaft gegen ihn spielt oder er die Mannschaft nicht mehr erreicht. Das macht aus Kölner Sicht schon Mut im Abstiegskampf.“

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Thomas Wagner und Wolff Fuss besprachen am Montag die Lage beim 1. FC Köln.
Kritischer ging das Duo mit Kwasniok lediglich wegen dessen Aussagen rund um den eingestellten Support nach einem medizinischen Notfall im Spiel gegen Hoffenheim ins Gericht.
„In einem Deutschaufsatz würde man sagen: Thema verfehlt“, befand Wagner, während Fuss – ebenfalls ohne böse Absicht zu unterstellen – bemängelte: „Er hat es einfach unglücklich formuliert. Ich glaube manchmal, dass ihm die Tragweite seiner Aussagen, auch bei Pressekonferenzen als Trainer des 1. FC Köln, nicht bewusst ist.“


