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Renommiertes TurnierKölner U19 enttäuscht bei Mercedes-Benz-Cup

Benjamin Ley in Aktion mit Ball.

Benjamin Ley beim Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen beim Mercedes-Benz JuniorCup.

Aktualisiert

Die U19 des 1. FC Köln hat beim Mercedes-Benz JuniorCup nur den vorletzten Platz belegt. Der FC Basel gewann das renommierte Hallenturnier. 

Der amtierende deutsche Meister tat sich schwer!

Beim Mercedes-Benz JuniorCup im Sindelfinger Glaspalast belegte der 1. Köln Platz 7. Im wohl weltbesten U19-Turnier setzte sich nach zwei Tagen vor ausverkauftem Haus mit 8000 Zuschauerinnen und Zuschauern der FC Basel durch einen 4:1-Sieg im Finale gegen den Titelverteidiger VfB Stuttgart durch.

Kölner werden Vorletzter beim Mercedes-Benz JuniorCup

Auf Platz drei landete Rapid Wien vor BK Odense. Bayer Leverkusen wurde durch ein 5:3 im Zehnmeter-Schießen gegen Bayern München Fünfter. Der 1. FC Köln landete nach dem 2:0 gegen den FC Sao Paulo auf Platz sieben.

Die Platzierungen im Überblick:

  1. 1. FC Basel
  2. 2. VfB Stuttgart 
  3. 3. Rapid Wien
  4. 4. Odense BK
  5. 5. Bayer Leverkusen
  6. 6. Bayern München
  7. 7. 1. FC Köln
  8. 8. FC Sao Paulo

Das direkte Aufeinandertreffen zwischen Leverkusen und Köln gewann die Werkself mit 2:0. Bester Torschütze des Turniers war Simone Cannizzaro von Bayer Leverkusen mit fünf Treffern. Matheos Tsigkas (VfB Stuttgart) wurde als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Das Turnier wird seit 1991 ausgetragen und hat sich zu einem der wichtigsten Jugendfußball-Turniere entwickelt.

„Als ehemaliger Fußballprofi weiß ich, wie besonders diese Nachwuchsturniere sind. Der Mercedes‑Benz JuniorCup schafft jedes Jahr ein Umfeld voller Spannung, Emotionen und intensiver Momente, in denen junge Talente wachsen können“, wird Ex-Nationalspieler Cacau in einer Mitteilung von Mercedes zitiert.

Bei den vergangenen 33 Turnieren gewann 21-mal der Bundesliga-Nachwuchs und 12-mal ausländische Teams.

Mehr als 170 Talente, die über die Jahre bei dem Turnier teilgenommen haben, wurden anschließend Nationalspieler ihres Landes und haben insgesamt über 5600 Länderspiele absolviert – darunter Manuel Neuer, Sami Khedira, Joshua Kimmich und Leroy Sané. (red/fr)