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„Waren noch nicht bereit“ RB Leipzig unter Druck: Marsch fordert Sieg beim 1. FC Köln

RB Leipzig-Coach Jesse Marsch bei der Pressekonferenz.

Jesse Marsch sprach am 17. September 2021 über das Spiel beim 1. FC Köln.

RB Leipzig ist mit drei Niederlagen aus vier Bundesliga-Partien ernüchternd in die neue Saison gestartet. Zudem setzte es am Mittwoch eine 3:6-Pleite zum Champions-League-Auftakt bei Manchester City. In Köln steht der neue Trainer Jesse Marsch unter Erfolgsdruck.

Leipzig. Während man beim 1. FC Köln nach sieben Punkten aus vier Spielen einigermaßen befreit in das Topspiel der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig am Samstag, 17. September 2021 (18.30 Uhr, live auf Sky) gehen kann, herrscht bei den Sachsen so langsam Nervosität.

Nach den beiden 0:1-Auswärtsniederlagen in Wolfsburg und Mainz setzte es für den Vizemeister deutliche Pleiten gegen Rekordmeister Bayern München (1:4) und beim englischen Titelträger Manchester City (3:6), so dass der neue Trainer Jesse Marsch (47) unter Ergebnisdruck gerät.

Jesse Marsch warnt vor Offensivspiel des 1. FC Köln

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Vor dem fünften Bundesliga-Spieltag stellte sich der Nachfolger des zu Bayern München abgewanderten Julian Nagelsmann (34) den Fragen der Presse und warnte gleich vor Steffen Baumgart (49) und dem 1. FC Köln.  „Köln hatte einen Superstart, das ist eine richtig starke Mannschaft, die super kämpft und nach vorne spielt. Wir hatten nicht den Start, den wir uns wünschten, aber die Mentalität ist noch da, die Jungs sind bereit.“

Drei Tage nach dem 3:6 in Manchester geht es für Marsch auch um Frische. „Wir müssen die richtigen Spieler finden. Wir haben einige Spieler, die schon zwei Partien in den Beinen haben. Wir haben richtig gut gekämpft in Manchester. Aber das war ein richtig guter Gegner, immer wenn wir gedacht haben, wir können vielleicht rankommen, hat City die richtige Antwort gegeben“, sagte Marsch nach der Königsklassen-Pleite. „Wir glauben an den Prozess. Wir waren vielleicht noch nicht bereit für die großen Gegner. Wir müssen in unserer Stärke, unserer Qualität bleiben und uns nicht mit dem Druck beschäftigen.“

Jesse Marsch: Bayern und ManCity kamen zu früh

Für Marsch kamen die Top-Gegner in dieser Woche zur Unzeit, der US-Amerikaner hätte sich ein wenig mehr Zeit gewünscht. „Ein Teil unserer Arbeit ist der Zusammenhalt, die Mentalität. Der Spielstil ist der andere. Die taktischen Aufgaben sind klar verteilt. Aber es war ein bisschen früh für uns, aber wir können viel mitnehmen und lernen. Es wird nicht so lange dauern, bis die Ergebnisse kommen. Gegen Köln müssen wir kämpfen und gewinnen, um nach und nach mehr Rhythmus in die Saison zu bringen.“ Aber auch, um nicht schon frühzeitig die Champions League-Plätze aus dem Auge zu verlieren.

Schon in Köln will der Coach endlich wieder den begeisternden Offensiv-Fußball zeigen, für den RB Leipzig in der vergangenen Saison stand.

Jesse Marsch: „Mannschaft entwickelt ein Gefühl für André Silva“

Marsch: „Wir müssen offensiver spielen, mehr Flanken in den Strafraum bringen. Wir wollen mehr Torchancen kreieren. Die Mannschaft entwickelt ein Gefühl für André Silva, aber auch Yussuf Poulsen bekommt den Rhythmus. André ist nicht der Umschaltspieler, er hat seine Qualitäten im Abschluss, im Strafraum. Wir müssen noch die richtige Mischung finden, wie wir unsere Qualitäten am besten einbringen.“ Den FC-Fans wäre es ganz recht, wenn das noch eine Weile dauert…

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