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Als Hitzlsperger-Nachfolger Baggert Stuttgart jetzt wieder FC-Chef Alexander Wehrle an? 

Werner Wolf und Alexander Wehrle (1. FC Köln) mit Marcus Sorg (DFB)

Präsident Werner Wolf (l.) und FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC am 15. August 2021 mit DFB-Coach Marcus Sorg.

Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem neuen Vorstandschef, nachdem Thomas Hitzlsperger seinen Abschied verkündet hat. Baggert der VfB Stuttgart jetzt wieder Geschäftsführer Alexander Wehrle an?

Köln/Stuttgart. Sobald beim VfB Stuttgart ein Vorstandsposten zu besetzen ist, wächst beim 1. FC Köln die Nervosität. Der Grund: Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) ist aufgrund seiner Vergangenheit beim VfB und seiner familiären Verbundenheit zu seiner schwäbischen Heimat fast immer ein logischer Kandidat. Und nun brauchen die Schwaben einen neuen Boss.

Wehrle will Vertrag beim 1. FC Köln erfüllen

Als im Frühjahr ein Finanzvorstand beim VfB gesucht wurde, fühlte Stuttgarts Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender Claus Vogt (52) in Köln vor, doch schnell war klar: Alexander Wehrle stand nicht zur Verfügung, der FC-Vorstand wollte den Kölner Macher nicht abgeben und Wehrle sagte auf der Mitgliederversammlung: „Ich habe dem VfB Stuttgart abgesagt und will meinen Vertrag beim FC erfüllen.“ Wehrle, so hieß es auch aus Vorstandskreisen, würde in einer so brenzligen wirtschaftlichen Situation sich nicht einfach so aus dem Staub machen – seit 2013 ist er Geschäftsführer in Köln, mit der Stadt verbunden. Wenn er den FC verlassen sollte, dann will er ein bestelltes Feld hinterlassen.

VfB Stuttgart sucht Vorstandschef wegen Hitzlsperger-Abschied

Doch nun könnte die Situation eine andere sein. Nachdem Thomas Hitzlsperger (39) seinen Abschied als Vorstandschef für den Sommer 2022 angekündigt hat, ist nun die wesentlich reizvollere Aufgabe zu vergeben, die der Rolle entspricht, die Wehrle auch beim 1. FC Köln ausfüllt, wo er seit dem Aus von Sportchef Horst Heldt (51) alleiniger Geschäftsführer ist. In Stuttgart arbeitet inzwischen auch Medienchef Tobias Kaufmann, von dem sich der Vorstand gegen Wehrles Willen getrennt hatte.

Zeitdruck hat man beim VfB jedenfalls nicht, wenn es nach Stuttgarts Präsident Vogt geht: „Für die Suche nach einem Nachfolger können und werden wir uns die gebotene Zeit nehmen, denn wir sind in der AG stabil und stark aufgestellt.“

1. FC Köln: Noch keine Gespräche mit Wehrle über Vertragsverlängerung

Wehrles Vertrag läuft noch bis 2023, konkrete Gespräche über eine Verlängerung gab es noch nicht, auch weil der Vorstand erst einmal der Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport Priorität eingeräumt hat. Erst danach will man mit Wehrle sprechen, dessen Verhältnis zum Vorstand nach schwierigen Phasen derzeit einigermaßen intakt ist.

Wehrle ist bei den Sponsoren beliebt und hat neben einigen Kritikern viele Fans auch in der Mitgliedschaft. Ob der Schwabe nach neun Jahren beim FC auf eine neue Herausforderung hinarbeitet oder doch noch die großen Projekte wie Stadionkauf und Ausbau oder Bau eines Trainingszentrums hier in Köln versucht, ins Laufen zu bringen, werden die nächsten Monate zeigen.

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