Der 1. FC Köln tritt im Topspiel der Bundesliga beim VfB Stuttgart an. Lukas Kwasniok plagen dabei einige Sorgen. Neben den Langzeitverletzten wackelt nun auch noch ein Mittelfeldspieler.
Personal gegen StuttgartFC bangt um Mittelfeldspieler – Duo fit
Autor
Aktualisiert
Der 1. FC Köln muss am Samstagabend beim VfB Stuttgart ran, das nächste Duell gegen ein Top-Team. Bislang wartet die Mannschaft von Lukas Kwasniok noch auf ein Erfolgserlebnis gegen die Besten der Liga.
Im Schwabenland muss Kwasniok zudem wieder auf einige Leistungsträger verzichten. Linton Maina (Rippenbruch), Alessio Castro-Montes (Muskelfaserriss) und Jahmai Simpson-Pusey (Muskelverletzung) fallen ohnehin aus, nun wackelt auch noch Isak Johannesson.
Entwarnung bei Ache und El Mala
Der Isländer hatte bereits die Karnevalssitzung am Dienstag krank verpasst und ist immer noch nicht auf dem Damm. „Isak hat am Mittwoch individuell trainiert, aber den Lauf auf dem Laufband nicht zu Ende gebracht“, sagt der FC-Coach: „Wir müssen abwarten, wie er die Belastung verkraftet. Er wird aber mit im Bus sitzen.“
Dominique Heintz hat inzwischen zwar schon wieder mit der Mannschaft trainiert, ist aber in den Augen von Kwasniok noch nicht so weit. „Er ist rein theoretisch eine Kader-Option, hat aber noch nicht so viel gemacht“, sagte der Coach: „Joel dagegen war schon gegen Leipzig im Kader.“
Entwarnung gab es dagegen bei Said El Mala und Ragnar Ache. Die beiden Offensiv-Stars waren mit Blessuren aus dem Leipzig-Spiel gegangen. Ache musste mit Kniebeschwerden ausgewechselt werden, El Mala lief nach Schlusspfiff mit einem dicken Eisbeutel an der linken Hüfte umher. Doch beide sind wieder fit und einsatzbereit.
Der FC trainierte am Vormittag noch am Geißbockheim, ehe es dann am Mittag nach Frankfurt ging. Dort bereitet sich die Mannschaft dann auf dem DFB-Campus auf das Spiel beim VfB vor.
„Wir haben den Platz richtig gut gemäht, wir haben die Kabinen ordentlich aufgeräumt, alles ist gewienert worden. Ich denke, unsere Freunde vom 1. FC Köln werden sich wohlfühlen“, sagt DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig gegenüber EXPRESS.de.
Für Kwasniok hatte die ungewöhnliche Vorbereitung dagegen lediglich pragmatische Gründe. Er will den Karnevals-Kater vermeiden. „Die Ergebnisse waren rund um Karneval nicht berauschend. Wenn du vor Ort bist, ist der Fokus nicht komplett auf dem, wofür du bezahlt wirst. Die Ablenkungsgefahr ist extrem groß“, sagt Kwasniok.
Die verletzten bzw. nicht nominierten Spieler (unter anderem Florian Kainz) bleiben allerdings in Köln, lediglich die 18 Nominierten plus drei Torhüter fahren am Donnerstag Richtung Frankfurt.


