Gibt es schon bald ein Comeback von Lukas Kwasniok auf der Trainerbank? Ein abstiegsbedrohter Bundesligist soll sich mit dem Ex-FC-Trainer beschäftigen.
Bei FC-Konkurrent auf dem Zettel?Gerüchte um Blitz-Rückkehr von Kwasniok

Das Kapitel Lukas Kwasniok ist beim 1. FC Köln gerade mal seit knapp zwei Wochen beendet, das erste Spiel unter seinem Nachfolger René Wagner noch nicht gespielt – und schon gibt es Gerüchte um einen neuen Job für den Trainer!
Demnach beschäftigt sich ein FC-Konkurrent mit dem ehemaligen Kölner. Laut „Sportbild“ (Mittwochsausgabe) steht Kwasniok beim VfL Wolfsburg auf dem Zettel, wird bei den Niedersachsen als mögliche Option für einen Umbruch im Sommer gesehen.
Hecking-Vertrag nur bis Saisonende – Kwasniok Nachfolger?
Kwasniok soll sogar der Favorit der VfL-Bosse sein. Andere Namen, die gehandelt werden, sind Stefan Leitl, Thomas Reis und Christian Schulz. Wirklich konkret scheint es in der Trainersuche noch nicht zu werden – zumal noch offen ist, in welcher Liga die „Wölfe“ in der kommenden Saison spielen. Aktuell liegt Wolfsburg als Tabellen-17. drei Punkte hinter dem Relegationsplatz (St. Pauli) und fünf Punkte hinter dem FC, der als 15. den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegt.
Klar ist: Der als Feuerwehrmann verpflichtete Dieter Hecking hat nur einen Vertrag bis Saisonende. Vor allem im Falle eines Abstiegs gilt seine Weiterbeschäftigung als äußerst unwahrscheinlich, auch wenn Hecking selbst sich ein längeres Engagement wohl durchaus vorstellen kann.
Für Kwasniok spricht, dass er sowohl die Bundesliga als auch die zweite Liga kennt. Vor seinem Engagement beim FC arbeitete er für den SC Paderborn.
Ob für Kwasniok die Aufgabe, in Wolfsburg einen Neuanfang zu initiieren, reizvoll wäre, ist unklar. Nach seinem Aus beim FC hat sich der 44-Jährige erst einmal zurückgezogen, sich noch nicht öffentlich geäußert. Zuvor hatte er bis zuletzt hart um seinen Job in Köln gekämpft – vergeblich.
Bevor Kwasniok im vergangenen Jahr dem FC zugesagt hatte, wollte er nach anstrengenden Jahren in Paderborn eigentlich eine Auszeit einlegen. Doch dann kam das Angebot aus Köln. „Als sich Thomas Kessler bei mir gemeldet hat, war mir aber sofort klar: Wenn ich die Möglichkeit bekomme, in Köln zu arbeiten, dann will ich es machen“, sagt Kwasniok im vergangenen Sommer. Und weiter: „Die Kombination aus Bundesliga und diesem sehr emotionalen Verein hat den Ausschlag für die Entscheidung gegeben.“
Immer wieder hatte er danach die besondere Wucht und Emotionalität des Vereins und die Wichtigkeit der Fans hervorgehoben. Der Werksklub Wolfsburg wäre in dieser Hinsicht ein anderes Pflaster – und das komplette Kontrastprogramm zum FC.


