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Kölns kleines Trainer-BebenFC-Profi: „Für uns ist das ein klares Zeichen“

Aktualisiert

Der 1. FC Köln hat mitten in der Rückrunde im Trainerteam aufgeräumt. Ein Co-Trainer musste gehen. Profi Marius Bülter sprach über das mittlere Trainer-Beben beim 1. FC Köln.

Mitten im Karnevalstrubel an Rosenmontag sickerte es durch: Der 1. FC Köln zog personelle Konsequenzen. Schon vor dem 22. Spieltag wurde Co-Trainer Hannes Dold (32) von seinen Aufgaben entbunden, er saß beim 1:3 beim VfB Stuttgart nicht auf der Bank.

Dold war zuletzt für die Standards zuständig – es blieb eine der großen FC-Schwächen in der bisherigen Saison. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) zog jetzt die Konsequenzen. 40 Prozent aller 37 Gegentore kassierte der FC nach ruhenden Bällen. Nur vier von 31 eigenen Treffern, entstanden durch Standards. Vorn wie hinten schlecht! 

1. FC Köln: Nach Aus von Hannes Dold kommt erst einmal kein neuer Co-Trainer

Am Mittwoch (18. Februar 2026) sagte FC-Profi Marius Bülter auf Nachfrage von EXPRESS.de zur Standard-Problematik und Trainer Dold: „Es ist immer schade, wenn jemand gehen muss. Aber Standards waren ein großes Problem bei uns. Ich will aber gar nicht dem Hannes die Schuld geben. Am Ende stehen wir Profis auf dem Platz. Dann haben wir auch die Verantwortung dafür.“

Der Schwarzwälder Dold (geboren in Villingen-Schwenningen) ist seit 2014 beim FC, zunächst als Chef-Analytiker, dann als Co-Trainer. Seine Zukunft im Klub ist nun offen, der FC will mit ihm Gespräche führen, ob er sich andere Aufgaben im Klub vorstellen kann. Nach Informationen von EXPRESS.de möchte man in dieser Saison keinen neuen Co-Trainer einstellen. Im Sommer wird man sich dann personell neu aufstellen.

Bülter wertet das mittlere Personal-Beben als Einschnitt, der auch Folgen haben sollte: „Für uns als Mannschaft ist das ein klares Zeichen, dass wir da weiter hart dran arbeiten müssen. Wenn man sich die Rückrunde anguckt, dann ist es okay. Es ist zwar noch Luft nach oben, aber ich habe zumindest auf dem Platz das Gefühl, dass es schon deutlich besser geworden ist. Daran gilt es jetzt zu arbeiten.“

Schon am Aschermittwoch wurde geheim trainiert, wohl auch an Standardsituationen. Trainer Lukas Kwasniok (44) wollte sich vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (21. Februar 2026, 15.30 Uhr/Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) nicht in die Karten schauen lassen.

Bülter sagt vor dem Duell mit seinem Ex-Klub: „Wir können einiges mitnehmen aus dem Stuttgart-Spiel, in der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht. Eine Sache, an der wir arbeiten müssen, ist klar: Wenn wir Tore schießen, dürfen wir danach nicht direkt wieder eins bekommen. Da müssen wir uns cleverer anstellen.“

Alessio Castro-Montes macht sich warm.

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