Abo

+++ EILMELDUNG +++ Flughafen Düsseldorf Störung sorgt für Probleme – Airport äußert sich zu Gründen

+++ EILMELDUNG +++ Flughafen Düsseldorf Störung sorgt für Probleme – Airport äußert sich zu Gründen

„Entscheidung genauso treffen“Kessler schließt FC-Abgänge nicht aus – Klarheit bei Ache

Der 1. FC Köln könnte im Sommer sowohl bei Zu- als auch Abgängen noch aktiv werden. Thomas Kessler sprach über mögliche Szenarien für Profis mit wenig Spielzeit.

Das Transferfenster in der Bundesliga ist offen. Beim 1. FC Köln ist mit der Leihe von Jahmai Simpson-Pusey auch schon die erste Bewegung reingekommen.

Doch wie Thomas Kessler am Donnerstag (8. Januar 2026) im spanischen La Nucia bestätigte, sind die Kölner Aktivitäten damit noch nicht abgeschlossen. „Da wird sicherlich das ein oder andere Profil noch aufgehen und wir haben auch schon vernünftige Gespräche geführt“, sagte der Sportdirektor.

Englische Woche soll bei FC-Profis Klarheit bringen

Das gilt sowohl für die Zugangsseite, wo Sebastiaan Bornauw als absolute Wunschverstärkung auserkoren wurde, als auch für die Abgabenseite.

Denn Kessler bestätigte, dass es bis zum 2. Februar noch Abgänge geben könnte. „Ich würde nicht ausschließen, dass uns noch Spieler verlassen werden. Das Transferfenster ist noch ein bisschen geöffnet“, so Kessler. Dabei wird vor allem die nächste Woche mit drei Spielen innerhalb von sieben Tagen entscheidend sein. Danach wird jeder einzelne Profi wissen, woran er bei Lukas Kwasniok für den Rest der Saison ist.

„Spieler bei uns werden sich auch ganz genau anschauen, was in den ersten Wochen hier passiert. Dann werden wir sicherlich das ein oder andere Gespräch führen. Wir starten mit drei Spielen in einer Woche und haben danach immer noch ein bisschen Zeit“, führte Kessler aus.

Ein Profi, der definitiv bleibt, obwohl er mit seiner bisherigen Spielzeit unzufrieden ist, ist Ragnar Ache. Das machte Kessler unmissverständlich deutlich: „Ich halte ihn für einen sehr wichtigen Spieler für uns und einen guten Bundesliga-Stürmer, der uns in der Rückrunde mit seinen Qualitäten helfen wird. Ich habe keinen Zweifel daran, dass er bei uns bleiben wird.“

Der Stürmer genießt allerdings nicht das uneingeschränkte Vertrauen des Trainers. Dieser ließ zuletzt mit einer Einschätzung aufhorchen. „Fynn Schenten hat sehr viel Tempo, einen sehr guten Abschluss und immer Tiefgang. Das hat bei uns kein Neuner.“ Eine Aussage, die dem ohnehin unzufriedenen Stürmer sicher nicht gefallen haben dürfte.

Kessler versucht, die Wogen zu glätten. „Ich habe im Trainingslager ein persönliches Gespräch mit Ragnar geführt und mich bei ihm bedankt, dass er auch in einer Phase sehr emsig geblieben ist, als er körperlich Nachholbedarf hatte. Es war alles andere als selbstverständlich, dass er ohne Murren jede Extra-Einheit mitgemacht hat“, sagte der Sportdirektor: „Ich habe ihm gesagt, dass ich die Entscheidung im Sommer heute genauso wieder treffen würde.“