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Auch wegen Talente-TransferKessler erklärt Wunsch-Verpflichtung beim FC

Aktualisiert

Der FC hofft auf weitere Winter-Verstärkungen. Trotz des Transfers von Jahmai Simpson-Pusey besteht in der Abwehr weiterhin Bedarf.

Seinen ersten Winter-Transfer hat der 1. FC Köln eingetütet. Doch nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey (20) sind die Planungen noch nicht abgeschlossen.

Das bestätigte Sportdirektor Thomas Kessler am Donnerstag (8. Januar 2026) im Trainingslager in La Nucia. „Unser Zielmarkt sind Spieler, die bei besseren Klubs nicht zum Einsatz kommen und in der Rückrunde Spielzeit suchen“, verriet Kessler.

FC hofft weiter auf Bornauw

Bedarf steht weiterhin in der Defensive. Simpson-Pusey, der mit kaum Spielpraxis aus Glasgow zum FC kommt, ist nicht als Heilsbringer in der gebeutelten Abwehr eingeplant.

„Der erste Eindruck ist sehr positiv, er wurde auch von der Mannschaft sehr gut aufgenommen. Das ist eine große Stärke unserer Mannschaft, dass sie die Jungs, die neu dazukommen, mit offenen Armen empfangen. Hier hatte er auch Zeit, um mehr Gespräche zu führen. Das war für ihn ein guter Start“, sagte Kessler.

Er dämpfte aber die Erwartungen: „Er hat eine hohe Grundqualität mit Ball. Das ist ein Profil, wonach wir gesucht haben. Er ist dennoch ein Transfer, der eher in der Kategorie Talent einzuordnen ist. Das ist aber keine Überraschung.“

Der Engländer, für den sich Köln eine Kaufoption gesichert hat – Manchester City hat allerdings eine Rückkaufoption – ist also eher ein Perspektiv-Transfer. Ein gestandener Profi soll noch her.

Da ist die Wahl auf Sebastiaan Bornauw (26) gefallen. Auch wenn Kessler das so direkt nicht bestätigen wollte. „Über Namen äußere ich mich nicht. Ich spreche nicht über Spieler, die woanders unter Vertrag stehen. Wir sondieren den Markt“, so der FC-Boss.

Zwischen dem Spieler, der einst beim FC seine erste Bundesliga-Station hatte, und Köln herrscht aber längst Einigkeit. Jetzt muss „nur“ noch Bornauws aktueller Verein Leeds United mitspielen und dem angestrebten Leihgeschäft zustimmen. Daran hakte es zuletzt.

Nachdem Bornauw in dieser Saison unter Trainer Daniel Farke kaum zum Zug kam, stand er im neuen Jahr zuletzt zweimal in der Startelf. Grundsätzlich ist er aber auch weiterhin nicht erste Wahl. Das merkte Bornauw auch am Mittwochabend, als er beim Spiel bei Newcastle United wieder auf der Bank Platz nehmen musste. Sein Wechselwunsch soll deshalb ungebrochen sein.

„Das eine oder andere Profil wird aufgehen, wo wir auch schon konkrete Gespräche geführt haben“, gab sich Kessler hoffnungsvoll.