Abo

+++ AKTUELLE INFOS +++ Zugausfälle, gesperrte Autobahnen Bahnverkehr stellt wegen „Elli“ Fernverkehr im Norden ein

+++ AKTUELLE INFOS +++ Zugausfälle, gesperrte Autobahnen Bahnverkehr stellt wegen „Elli“ Fernverkehr im Norden ein

Durchbruch bei BeförderungKessler: „Gehe davon aus, dass wir uns einig werden“

Ulf Sobek und Thomas Kessler sprechen am Trainingsplatz.

Ulf Sobek unterhielt sich nach seiner Ankunft im Trainingslager am Platzrand mit Thomas Kessler. Im weiteren Verlauf kam es zu intensiven Gesprächen.

Aktualisiert

In den Vertrags-Poker um Thomas Kesslers Beförderung ist im Trainingslager neue Bewegung gekommen.

Es ist ein Thema, das den 1. FC Köln praktisch seit dem Vorstands-Wahlkampf begleitet. Das neue Präsidium hatte breit Wahlwerbung damit gemacht, Thomas Kessler zum Geschäftsführer zu machen.

Bis heute ist das allerdings nicht passiert, hinter den Kulissen sind die Verhandlungen offenbar doch nicht so leicht, wie sich die Parteien das vorgestellt haben. Kessler erweist sich nicht nur an der Transferfront als harter Verhandlungspartner. Auch intern hat er klare Vorstellungen – dabei geht es sowohl um Inhalte als auch um das Finanzielle.

Kessler über Vertrags-Poker: „Werden nicht mehr lange brauchen“

Die Vorstellungen, was das künftige Gehalt angeht, lagen weit auseinander. In Spanien könnte nun aber der Durchbruch gelungen sein.

Kessler hat sich nach eigenen Angaben für mehrere Stunden mit Ulf Sobek und Jörn Stobbe zurückgezogen und ist mittlerweile optimistisch, dass bald weißer Rauch über dem Geißbockheim aufsteigt.

„Ich gehe davon aus, dass wir uns einig werden“, sagt er am Donnerstag überraschend klar. „Ich kann sagen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und, dass wir nicht mehr lange brauchen werden, bis wir eine finale Entscheidung haben“, fuhr er fort.

Auf Nachfrage, ob Kessler damit seine Beförderung zum Geschäftsführer Sport meinte, sagte er: „Was der Klub hoffentlich auch möchte und nicht nur ich, aber ich gehe davon aus, dass wir uns einig werden.“

Man darf gespannt sein, ob es in den kommenden Tagen wirklich eine Einigung gibt. Denn in den vergangenen Wochen hörte es sich schon öfter so an, als ob nur noch die Unterschriften fehlten, passiert ist aber bis heute nichts.

Für Kessler offenbar kein Problem. Für ihn sei der Kaugummi-Poker nicht außergewöhnlich. Dass man bei der einen oder anderen Situation auch mal „etwas länger diskutiert als es die Öffentlichkeit erwartet“, sei normal.