Kurze Nacht und Bierchen am Vorabend: Jonas Hector war denkbar schlecht auf seinen Triathlon vorbereitet. Trotzdem lieferte der ehemalige FC-Kapitän ab.
„Das ist mir noch nie passiert“Hector berichtet von peinlicher Triathlon-Aktion

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Der ehemalige FC-Profi Jonas Hector sprach in seiner neuen Podcast-Folge über seine Triathlon-Teilnahme am vergangenen Wochenende.

Die Frage zog sich wie ein roter Faden durch die neue Podcast-Folge von „Schlag und fertig“: „Kommt jetzt der Lappen-Clown rein?“
Und dann kam er! „Ich kann mal von meinem Wochenende erzählen“, setzte der ehemalige FC-Profi Jonas Hector im Gespräch mit dem Kölner Comedian Fabian Köster an. Denn nach einem betrüblichen Blick auf die politische Lage am Wochenende sollte es endlich spaßig werden.
Jonas Hector berichtet von Triathlon: „Und alle sind an mir vorbei“
Der frühere FC-Kapitän berichtete von seiner Teilnahme an einem Triathlon am Bostalsee im Saarland. Hector ging dort für seinen Heimatverein SV Auersmacher an den Start.
Am Tag zuvor hatte sich der Ex-Nationalspieler aber noch mit einem Kumpel getroffen, um die Bundesliga-Konferenz zu schauen. In der Nachbargemeinde sei Kirmes gewesen, außerdem habe es ein Fußballspiel zu sehen gegeben, schilderte Hector: „Es war warm, frisch gezapft ein Radler getrunken, super Wetter“, fasste der 36-Jährige zusammen.
Dann sei eins zum anderen gekommen: immer mehr Bierchen, ohne vernünftig gegessen zu haben. „Ich habe nicht ‚geloadet‘ für meinen Triathlon, der dann doch immer ein bisschen Körner braucht“, so Hector.
Die Folgen der kurzen Nacht zeigten sich am nächsten Morgen. Hector räumte offen ein: „Ende vom Lied: Um 4.15 Uhr bin ich zu Hause angekommen, den Wecker habe ich auf 6.15 Uhr gestellt. Ich habe geschlafen wie ein Stein und am nächsten Morgen gedacht: Uiuiui.“
Der Start war für 10 Uhr angesetzt. Am Bostalsee angekommen, kamen bei Hector erste Zweifel auf: „Ich war echt am Überlegen.“ Das Schwimmen aber habe ihm „eigentlich ganz gutgetan“.
Während Hector wegen möglicher Krämpfe um seine körperliche Verfassung bangte, drängte sich beim Radfahren und beim Laufen ein ganz anderes Problem auf, das ihm ein wenig peinlich wurde.
„Ich habe darauf geachtet, viel zu trinken und zu essen. Dann habe ich allerdings so viel getrunken, dass ich beim Radfahren anhalten musste.“ Hector kicherte, als er von der unfreiwilligen Pause am Straßenrand erzählte: „Da musste ich urinieren.“
Auf der Laufstrecke kam es zum gleichen Vorfall. Hector ehrlich: „Wenn ich auf Toilette muss, kann ich mich nicht mehr konzentrieren.“ Schon an Kilometer zwei kam es beim Laufen zum unfreiwilligen Stopp. „Ich musste dann wieder pissen“, so Hector lachend. „Ich stand dann da auf der Strecke – und da ist wirklich viel Betrieb – und alle sind an mir vorbei. Und ich dachte mir: ‚Das ist mir noch nie passiert‘.“
Hector trotz Vorfall erleichtert: „Irgendwann war ich im Tunnel“
An seiner Leistung hatten die Pinkelpausen laut Hector aber kaum etwas geändert. Nach 2:35:11 Stunden erreichte der Ex-Fußballprofi das Ziel. Damit belegte er Platz 112 in der Gesamtwertung, wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtete. Hector, letztlich doppelt erleichtert: „Irgendwann war ich im Tunnel und bin noch eine gute Zeit gelaufen. Das war echt ganz okay, muss ich sagen.“
Abschließend wollte Hector von Köster wissen, ob seine ungewöhnliche Vorbereitung vielleicht sogar ein Erfolgsrezept sei: „Meinst du, das ist gut, dass ich so etwas am Tag vorher mache und trotzdem abliefern kann? Oder hätte ich eher mal so einen Schuss vor den Bug bekommen müssen, so wie die CDU jetzt in Sachsen-Anhalt?“ Köster nahm den Vergleich amüsiert auf: „Sehr schöner Vergleich.“

