Der 1. FC Köln trifft am Samstag auf Werder Bremen. Mit Thijs Dallinga, Said El Mala und Luca Waldschmidt sind drei Angreifer wieder fit, die zuletzt gefehlt hatten. Das zwingt René Wagner dazu, harte Kader-Entscheidungen zu treffen.
FC-KaderRückkehrer sorgen für Härtefälle – wen wirft Wagner raus?

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Thijs Dallinga und Said El Mala werden gegen Werder Bremen in den Kader des 1. FC Köln zurückkehren.

Noch standen sie nicht gemeinsam auf dem Feld. Beim Spiel gegen Werder Bremen könnte Kölns neues magisches Dreieck aus Said El Mala, Thijs Dallinga und Mikey Moore erstmals zusammen in der Offensive wirbeln.
Denn El Mala und Dallinga, die in Stuttgart krank ausgefallen waren, kehren in den Kader zurück. Zudem ist Luca Waldschmidt wieder fit und einsatzbereit.
Neun FC-Angreifer buhlen um vier Plätze
Heißt konkret: Mit den drei Rückkehrern bewerben sich am Samstagabend gleich neun Angreifer um maximal vier Plätze. Das führt nicht nur zu Härtefällen in der Startelf, sondern auch im Aufgebot. Die knallharte Frage lautet: Wen wirft Wagner raus?
Auf links ist Superstar Said El Mala gesetzt, als Vertreter fungierte bislang Reigan Heskey. Doch der Engländer fremdelt aktuell noch mit dem neuen Umfeld und der Liga. In Stuttgart durfte der Sohn von Liverpool-Legende Emil Heskey immerhin die ersten Pflichtspiel-Minuten sammeln.
Auf rechts konkurrieren Thielmann, Maina und Moore um die Plätze. Im Zentrum mischt Moore ebenfalls mit, dort duelliert er sich mit Waldschmidt und Bülter. Im Sturm kämpfen Ache und Dallinga um den einzig freien Platz. Die Rechnung ist einfach: 22 Feldspieler stehen im Kader, 18 darf Wagner für jeden Spieltagskader nominieren.
Einer, der am ehesten hinten rüberfällt, ist Imad Rondic. Auch wenn der Bosnier in Stuttgart sein unverhofftes Bundesliga-Debüt geben durfte, dürfte er der erste Streichkandidat am Samstag sein. Doch der Angreifer wird nicht das einzige Opfer bleiben.
Denn Wagner wird es sich nicht erlauben können, vier Angreifer auf der Bank sitzen zu haben. Daher droht deshalb auch verdienten Routiniers wie Waldschmidt, Maina, Bülter oder Thielmann ein unliebsamer Platz auf der Tribüne.
Mit Sebastian Sebulosen kehrt auch ein Verteidiger zurück, sodass es auch dort einen Härtefall geben wird. Da der Norweger nicht nur rechts hinten spielen kann, sondern auch in der Innenverteidigung, könnte es also zentralen Abwehrspieler treffen. Dann würden Rav van den Berg, der bislang noch keine Minute gespielt hat, und Joel Schmied in Frage kommen. Alessio Castro-Mendes trainierte zuletzt aufgrund von muskulären Problemen nur individuell, könnte deshalb für das Bremen-Spiel wackeln.
So oder so wird es in den kommenden Wochen zu absoluten Härtefällen kommen und auch Namen treffen, die vor der Saison vielleicht nicht damit gerechnet haben. Da wird Wagner auf jeden Fall als guter Moderator gefragt sein.
