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„Das weiß er selbst“Feuerprobe steht an: FC Profi noch auf Formsuche

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Gideon Mensah ist aktuell mangels Konkurrenz die klare Nummer eins als Linksverteidiger beim 1. FC Köln. Nach einem wackligen Debüt soll er schnellstmöglich seine wahren Qualitäten zeigen.

Wie groß sind die Fußstapfen, in die Gideon Mensah (28) beim 1. FC Köln tritt? Für den neuen Linksverteidiger gilt es zunächst, den nach einem nur mäßig überzeugenden Leih-Jahr nicht fest verpflichteten Kristoffer Lund (24) zu ersetzen. Eine machbare Aufgabe.

Die Rückennummer 14, die erstmals nach dem Karriereende von FC-Legende Jonas Hector (36) wieder vergeben wurde, weckt allerdings höhere Erwartungen an den ghanaischen WM-Fahrer, der auf seiner Position aktuell konkurrenzlos ist.

Gideon Mensah noch mit wackligem FC-Debüt

Der ablösefrei von AJ Auxerre verpflichtete Mensah kennt die Bedeutung seiner Rückennummer und will die 14 würdig auf dem Platz vertreten. „Als Neuzugang habe ich die Pflicht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Dafür bin ich bereit“, versprach er im Trainingslager. Nach dem ersten Eindruck muss der 44-malige Nationalspieler aber zulegen.

Beim Vorbereitungs-Höhepunkt gegen Real Sociedad San Sebastián (2:1) fremdelte Mensah noch im neuen Trikot, die erhoffte defensive Stabilität mit dem richtigen Maß für offensive Vorstöße war selten zu erkennen.

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Im neuen FC-Podcast „Wir waren klar besser“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger sagte Reporter Jürgen Kemper daher auch: „Das war mir ein bisschen zu wackelig. Das war schwach, da waren einige vogelwilde Aktionen dabei. Ich hatte mir vom Debüt doch ein bisschen mehr erwartet.“

Aktuell steht Mensah noch ohne wirklichen Konkurrenten da, entsprechend herrscht vom Start weg auch ein gewisser Druck: Der neue Linksverteidiger sollte bis zum Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers am 24. August in Form kommen. Der größere Härtetest wartet danach in der Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim.

Die Zeit spielt dabei aber für den Ghanaer: Er war zunächst durch seinen WM-Sonderurlaub später ins Training eingestiegen, dann warf ihn eine Erkrankung zurück. Kein Wunder also, dass Mensah noch längst nicht bei 100 Prozent ist und sich nun von Trainingstag zu Trainingstag an seine Form herantastet.

Trainer René Wagner (38) macht sich daher überhaupt keine Sorgen. „Gideon merkt man an, dass er ein erfahrener Spieler ist“, betonte er nach dem Spiel gegen die Spanier: „Man hat gesehen, dass der eine oder andere Moment dabei ist, wo er vielleicht noch ein bisschen sauberer spielen will. Das weiß er selbst. Aber trotzdem gibt uns Gideon natürlich hinten in der Kette Stabilität.“

Der Doppel-Test beim SC Paderborn am Sonntag ist nun die Feuerprobe und bietet Mensah gleichzeitig die Gelegenheit, nach der verkürzten Vorbereitung wichtige Spielpraxis zu sammeln und die Abläufe an der Seite der neuen Kollegen zu verinnerlichen. Dann bleiben bis zum Bundesliga-Auftakt noch immer zwei Wochen, um die zwischenzeitlich entstandene Lücke endgültig zu schließen.

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