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„Richtige Entscheidung“Funkel spricht über Kwasniok-Aus beim 1. FC Köln

Aktualisiert

Trainer-Legende Friedhelm Funkel hat sich nach dem Aus von Lukas Kwasniok in Köln zu Wort gemeldet. Sich selbst als Retter ins Spiel zu bringen, kam für den 72-Jährigen nie infrage.

Friedhelm Funkel kann die Entlassung von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln sehr gut verstehen.

Der Fußballtrainer habe die nötigen Ergebnisse nicht geliefert und sei zudem immer wieder angeeckt. Dies machte der 72-Jährige in einem Gespräch mit RTL/ntv und sport.de deutlich.

Funkel über Kölns Trainerwechsel: „Es ist schon richtig, wie man sich jetzt entschieden hat“

„Vielleicht hat er es ein bisschen übertrieben – weniger ist manchmal mehr“, meinte Funkel, nahm Kwasniok aber auch in Schutz: „Er ist nun mal bekannt dafür, dass er einen Spruch raushaut und den einen oder anderen mal anschnauzt.“ Das eine oder andere sei dem 44-Jährigen eben „zu schnell rausgerutscht.“

Nach sieben Spielen ohne Sieg hatte es Kwasniok am Sonntagabend erwischt – der FC stellte ihn frei. Was als ordentliche Saison begonnen hatte, endete in einer handfesten Abwärtsspirale. Und der 44-Jährige verlor dabei nicht nur die Fans, sondern offenbar auch die eigene Kabine.

Trotzdem findet Funkel: Zu viel vorwerfen könne man dem geschassten Coach „eigentlich gar nicht“. Die Mannschaft habe „zu 80, 85 Prozent wirklich gute Spiele gemacht – sie hat einfach zu wenig gewonnen.“ Zwei Siege aus 18 Spielen – das ist im Abstiegskampf schlicht zu mager.

Und der Klassenerhalt? Der FC zittert derzeit auf Rang 15, mit einem hauchdünnen Polster von zwei Zählern auf den Relegationsplatz. Doch Funkel traut dem FC mit Interimstrainer René Wagner absolut zu, in der Bundesliga zu bleiben: „Die Spiele, die noch kommen, stimmen mich total optimistisch.“ Das Verhältnis zwischen Wagner und der Mannschaft soll stimmen – „aber auch da müssen jetzt die Ergebnisse kommen.“

Fußballtrainer Friedhelm Funkel

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Half dem 1. FC Köln im vergangenen Jahr beim Aufstieg: Trainer Friedhelm Funkel

Sich selbst als Retter ins Spiel zu bringen, kam für den 72-Jährigen übrigens nie infrage: „Es gab keinen Kontakt zum 1. FC Köln. Es ist schon richtig, wie man sich jetzt entschieden hat.“

Mit dem Trainer-Dasein hat Funkel aber noch nicht abgeschlossen. Der 72-Jährige fühle sich immer noch fit und sei gerne im Stadion. Ein erneutes Engagement als Trainer sei denkbar, „wenn es der Situation entspricht, wo ich mich mit identifizieren kann“. (oke/sid)

René Wagner leitet das Training.

Erste FC-Einheit

Wagner startet mit großem Vorteil gegenüber Kwasniok