Abo

In denkwürdigem TV-TalkFriedhelm Funkel will Frage zum FC nicht beantworten

Friedhelm Funkel zeigte sich bei „Sky90“ gewohnt auskunftsfreudig über seine Sicht auf den 1. FC Köln. Eine Frage wollte er allerdings partout nicht beantworten.

Diese Runde verlief ganz und gar nicht nach Drehbuch! Als Moderator Patrick Wasserziehr (59) am Sonntag (15. März 2026) nach 90 Minuten seinen Fußball-Talk „Sky90“ beendete, sprach er zum Abschied von einer „denkwürdigen Sendung“.

Zunächst wurde eine halbe Stunde hitzig über die Schiedsrichter-Wut beim FC Bayern debattiert, dann kippte die Stimmung nach einem Schreckmoment, als Journalist Tobias Holtkamp (49) das Studio wegen Unwohlsein plötzlich verlassen musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte Friedhelm Funkel (72) gerade über den 1. FC Köln gesprochen.

Funkel bleibt beim 1. FC Köln zuversichtlich

Der Kölner Aufstiegs-Trainer, der die Rückkehr in die Bundesliga vor knapp einem Jahr auf der Zielgeraden als Feuerwehrmann perfekt gemacht hatte, verbreitete trotz der brisanten Lage im Tabellenkeller Hoffnung.

„Man darf nicht vergessen: Sie haben in dieser Saison noch nicht eine einzige hohe Niederlage hinnehmen müssen. Sie haben von den Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen, mit Abstand das beste Torverhältnis. Das ist ganz, ganz wichtig. Das kann einen Punkt bedeuten“, betonte Funkel.

Unter den vielen Abstiegskandidaten gehöre der FC für ihn noch zu den stabilsten Mannschaften, so Funkel, der sich auch für seinen Nachfolger Lukas Kwasniok (44) starkmachte.

Das anstehende Derby gegen Borussia Mönchengladbach soll aus seiner Sicht kein Endspiel für den Trainer sein: „Es kommt auf die Art und Weise an, wie man auftritt. Deswegen hoffe ich, dass Lukas, egal wie das Spiel ausgeht, weiter Trainer bleibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass der 1. FC Köln mit ihm dann auch in der Liga bleibt. Das ist einfach so.“

Friedhelm Funkel zu Gast bei Sky.

Copyright: Screenshot Sky

Friedhelm Funkel sprach bei „Sky90“ über seine Sicht auf die Lage beim 1. FC Köln.

Er wisse, dass Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) an seinen Coach glaube, erklärte Funkel. Gleichzeitig sei die Geduld am Geißbockheim aber auch nicht unendlich. „Dass er irgendwann auch gewinnen muss, um in der Liga zu bleiben, das wissen wir auch alle“, führte er weiter aus.

Während das Trainer-Urgestein ausführlich über die aktuelle sportliche Lage in Köln sprach, wollte er über ein hypothetisches Szenario lieber nicht sprechen. „Hätten sie denn mit dir zum jetzigen Zeitpunkt mehr Punkte?“, wollte Wasserziehr von Funkel wissen.

Der blockte allerdings umgehend ab, stellte unmissverständlich klar: „Nein, das ist eine Frage, die kann ich überhaupt nicht beantworten.“ Als Moderator Yannick Erkenbrecher (43) mit einem „sag doch einfach ja“ dazwischengrätschte, konterte Funkel umso entschiedener: „Nein, nein, nein, nein, das weiß ich nicht. Das ist ja hypothetisch. Also die Frage kann man nicht beantworten.“

Pernille Harder (FC Bayern München) traf gegen Köln doppelt.

FC-Frauen

Gummibärchen von Kölns Oberbürgermeister, aber Bayern zu stark