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300 Tage nach Köln-Rettung Friedhelm Funkel glaubt an Europa-Traum und appelliert an FC-Führung

Friedhelm Funkel spricht beim Doppelpass auf Sport1

Friedhelm Funkel am Sonntag (27. März 2022) beim Doppelpass-Runde von Sport1. Am Rande der Übertragung warf Funkel auch einen Blick auf die Lage beim 1. FC Köln.

Friedhelm Funkel bewahrte den 1. FC Köln vor dem Absturz in die 2. Bundesliga, Nachfolger Steffen Baumgart lässt Köln vom Europapokal träumen. Funkel hat daher auch einen dringenden Appell an die FC-Führung.

Am 29. Mai 2021 verabschiedete sich Friedhelm Funkel (68) mit der Relegations-Rettung beim 1. FC Köln, rund 300 Tage später träumen der Verein und seine Fans unter Nachfolger Steffen Baumgart (50) schon wieder vom Europapokal.

Auch Funkel, der den FC vor exakt 302 Tagen über Umwege noch vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit bewahrte, staunt über die Trendwende in Köln. Er drückt die Daumen, dass die Spitzenränge der Bundesliga auch im Saison-Endspurt in Reichweite bleiben und sieht die Chancen auf das zweite Europa-Abenteuer in diesem Jahrtausend durchaus gegeben.

1. FC Köln: Friedhelm Funkel glaubt an Europa-Chancen

„Wenn sie weiter so beständig spielen, dann ist es durchaus möglich, dass sie den sechsten oder siebten Tabellenplatz erreichen. Sie haben die Möglichkeiten, wenn sie keine großen Verletzungssorgen bekommen. Die Mannschaft ist in jedem Spiel top vorbereitet und ich traue den Kölnern alles zu“, sagte Funkel am Sonntag am Rande der „Doppelpass“-Übertragung im Gespräch mit Co-Moderatorin Jana Wosnitza (28).

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Wosnitza, als Kölnerin selbst glühende FC-Anhängerin, hatte den letzten Abstecher ins internationale Geschäft noch in schmerzhafter Erinnerung, schließlich stand am Ende der Katastrophen-Saison 2017/2018 der Abstieg in Liga zwei. Funkel plädierte für den Fall der Fälle dennoch dafür, den Europapokal bedenkenlos zu genießen.

„Wenn man das sportlich erreicht, dann sollte man auch den Mut und vor allen Dingen das Selbstvertrauen haben, diesen Wettbewerb so anzunehmen, ohne daran zu denken, dass man vor ein paar Jahren danach abgestiegen ist“, forderte Funkel, gab aber auch zu bedenken: „Man müsste den Kader ein Stück weit vergrößern, drei, vier, fünf Spieler mehr vielleicht dazunehmen, weil die Belastungen höher werden.“

Friedhelm Funkel richtet Baumgart-Appell an FC-Führung

Nachdem der 1. FC Köln unter Funkels Vorgänger Markus Gisdol (52) ein ständiges Auf und Ab erlebte, befindet sich der Klub dank Nachfolger Baumgart im Höhenflug. Eine Entwicklung mit Ansage, findet der erfahrene Bundesliga-Coach: „Er hat der Mannschaft sehr, sehr viel Selbstvertrauen eingeimpft, hat von Vornherein gesagt, dass er keine großartigen neuen Spieler holen will, dass er dieser Mannschaft vertraut.“

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Weil Baumgart zunächst „nur“ für zwei Jahre am Geißbockheim unterzeichnete, rückt schon jetzt die frühzeitige Verlängerung des 2023 auslaufenden Arbeitspapiers in den Fokus. Diesen Appell richtet auch Funkel an die Verantwortlichen: „Steffen mit seiner Art und Weise mit der Mannschaft umzugehen in Köln, das Ganze auszuleben, passt zu 100 Prozent zum 1. FC Köln. Das macht er fantastisch und der FC sollte schnell bemüht sein, den Vertrag von Steffen zu verlängern.“ (bc)

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