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„Muss ich ehrlich zugeben“Ache verrät: Schlimmster Gegenspieler ist Ex-Kölner

Trotz seiner robusten Physis wird es gegen so manchen Verteidiger auch für Ragnar Ache unangenehm. Welcher Abwehrspieler in dieser Hinsicht der schlimmste ist, hat der Stürmer des 1. FC Köln jetzt verraten.

Für Bundesliga-Verteidiger ist Ragnar Ache (28) alles andere als eine dankbare Aufgabe: Obwohl er mit 1,83 Metern nicht zu den größten Stürmern der Liga gehört, macht ihm in der Luft niemand etwas vor. 

Auch weil das FC-Spiel in gewissen Phasen immer wieder auf langen Bällen in Richtung Ache fußt, sind gegnerische Defensivspieler oft im Dauereinsatz. Verteidiger müssen wieder und wieder in die kräftezehrenden Duelle um hohe Bälle. Doch Ache gesteht: Manch ein Gegenspieler macht ihm das Leben auf dem Platz ganz schön schwer.

Ragnar Ache prallte in Stuttgart an Jeff Chabot ab

Im Podcast „Spieltagssiegerbesieger“ verriet der Stürmer des 1. FC Köln, wer für ihn nach den Eindrücken aus dem ersten Bundesliga-Jahr der ekligste Gegenspieler war. Als besonders unangenehm empfand Ache dabei einen Ex-Kölner: Stuttgarts Abwehr-Koloss Jeff Chabot (28).

Der Linksfuß, der 61 Mal für den FC auf dem Rasen stand, verschafft sich alleine schon mit seiner Statur ordentlich Respekt bei gegnerischen Offensivkräften. Stefan Kuntz (63) bezeichnete seinen ehemaligen Schützling aus der deutschen U21-Auswahl einst gar ehrfürchtig als „Türsteher“.

Mit einer Größte von 1,95 Metern überragt Chabot Ache um stolze zwölf Zentimeter, setzte sich auch dank dieser Grundvoraussetzung im direkten Duell am vergangenen Freitag immer wieder durch.

Der Stuttgarter gewann starke 64 Prozent seiner elf Luftzweikämpfe gegen den FC, Ache kam bei 13 Duellen nur auf eine Quote von 38 Prozent – deutlich unter den durchschnittlichen 55 Prozent aus der vergangenen Spielzeit.

Zweikampf zwischen Jeff Chabot und Ragnar Ache.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Jeff Chabot ging im Duell gegen Ragnar Ache am vergangenen Freitag resolut zu Werke.

„Hat man ja gesehen. So ehrlich muss ich das zugeben: Ich war nicht wirklich in meinem Spiel“, sagte Ache über seinen Auftritt bei der 1:4-Niederlage in Stuttgart am 2. Bundesliga-Spieltag: „Natürlich habe ich ein paar Sachen gut gemacht, aber wenn man die Spiele vergleicht, in denen ich gegen ihn gespielt habe, war das nicht mein bestes Spiel.“

Chabot wisse genau, wie er in den Duellen mit Stürmern arbeiten müsse, berichtete Ache: „Kleine Schubser, die gerade nicht reichen für einen Freistoß.“ Auch den Gegenspieler mal schmerzhaft auflaufen zu lassen, gehöre zum Repertoire des Abwehr-Raubeins.

Auch wenn er das sportliche Duell mit einem Gegenspieler mal verliere, lasse er sich auf dem Rasen nicht aus der Fassung bringen. Trash-Talk gebe es bei ihm nicht, betonte Ache: „Ich rede sowieso nicht im Spiel. Ich gucke ihn an, dann gucke ich wieder zum Ball – und dann geht’s weiter.“

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