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„Edelsteine im Kader“Nicht nur El Mala: Littbarski begeistert von FC-Duo

Blick auf die Bühne beim FC-Talk mit Pierre Littbarski, Thomas Kessler und Jörg Jakobs.

Copyright: Béla Csányi

Pierre Littbarski (l.) bei „E Levve lang – der Talk zum FC“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger neben Uwe Bödeker, Jörg Jakobs, Christian Löer, Thomas Kessler und Lars Werner (v.l.n.r.)

Pierre Littbarski freut sich vor allem wegen der offensiven Besetzung auf die Saison beim 1. FC Köln. Auch ein Duo an der Seite von Said El Mala könnte dabei eine große Rolle spielen.

„FC gucken ist auch eine Belastung“, schmunzelte die leidgeprüfte Klub-Legende Pierre Littbarski (66) am Dienstag bei „E Levve lang – der Talk zum FC“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger im Audi-Zentrum Fleischhauer Köln-Mitte.

Am 8. September 2026 gaben sich Litti, Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) und der frühere Kölner Sportdirektor Jörg Jakobs (55) vor rund 150 Fans die Ehre, sprachen vor allem über die aktuelle Lage beim 1. FC Köln. Littbarski benannte dabei zwar auch die Schwierigkeiten beim FC, machte aber auch deutlich, was ihm als Fan Hoffnung macht.

Littbarski sieht den FC vorne gut aufgestellt

Besonders glücklich ist Littbarski mit der Besetzung der FC-Offensive. „Ich glaube, der FC ist so gut aufgestellt, dass er mehr Tore schießen kann, als er reinbekommt“, bekräftigte der Weltmeister von 1990.

Für die offensiven Hoffnungen stand vor Beginn der Saison vor allem Said El Mala (20), der das Angriffsspiel mit seinen Qualitäten auch mal im Alleingang tragen kann. Doch Littbarski hat Hoffnung, dass mehrere junge Kollegen ihn im Laufe der Saison immer mehr entlasten und unterstützen können.

Littbarski versuchte sich bei der Bewertung als Diamantenauge und schwärmte: „Ich glaube, dass der FC zwei Edelsteine im Kader hat.“ Mit der höchsten Güteklasse adelte der frühere Weltklasse-Fußballer dabei zwei neue Hoffnungsträger für die Abteilung Attacke: Reigan Heskey (18) und Mikey Moore (19).

Während Heskey mit vielen Vorschusslorbeeren kam und beim Debüt in Stuttgart am vergangenen Freitag immerhin erste Duftmarken setzen konnte, war Moore schon wenige Tage nach seiner Verpflichtung auf Anhieb ein Aktivposten. Mit seiner Einwechslung zur Pause avancierte er ohne Anlaufzeit zum Dreh- und Angelpunkt.

„Der ist ein anderes Regal“, sagte Littbarski über den kaderinternen Vergleich: „Der hat Qualitäten, die habe ich in den letzten Jahren bis auf El Mala nicht beim FC gesehen. Und das eröffnet eine ganz andere Spielweise in der Zukunft.“

Entsprechend sieht Litti den FC „in der Offensive top aufgestellt“, auch weil Moore hinter der Spitze flexibel einsetzbar sei: „Er kann auch im offensiven Mittelfeld spielen, kam aus der Tiefe. Er hat schon bewiesen, dass er das kann und er spielt auch mal einen Mann aus.“

FC-Talk am Abend mit Weltmeister Pierre Littbarski, FC-Geschäftsführer Thomas Kessler und Ex-FC-Kaderplaner Jörg Jakobs.
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