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Noch keine Minute gespieltProfi mit Schlappen beim FC: Steht Abgang bevor?

Der Niederländer Rav van den Berg am FC-Trainingsgelände.

Copyright: Uwe Bödeker

Rav van den Berg war am Donnerstag (5. November 2026) mit Schlappen am Geißbockheim, während die Kollegen im Franz-Kremer-Stadion trainierten.

Dieser FC-Profi hat in dieser Saison noch keine Minute gespielt. Ob er noch eine Chance erhält, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Am Donnerstag (5. November 2026) tauchte nach langer Zeit mal wieder ein Profi am Geißbockheim auf, den man lange nicht gesehen hatte: Rav van den Berg spazierte mit Schlappen am Franz-Kremer-Stadion vorbei, während die Kollegen im Inneren trainierten.

Der Niederländer hat in dieser Saison noch keine Einsatzminuten sammeln können. Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach kam dann noch eine Muskelverletzung hinzu. Seitdem hat er vier Spiele verpasst.

Rav van den Berg hat unter Trainer Rene Wagner nur ein Spiel absolviert

Zwischenzeitlich durfte van den Berg für Rehamaßnahmen in die niederländische Heimat reisen. Dort sollte er auch etwas Abstand gewinnen, um den Kopf frei zu bekommen, denn die Situation dürfte ihn schon sehr belastet haben.

Der 1,91 Meter große Innenverteidiger war im vergangenen Sommer für 8,5 Millionen Euro als  Königstransfer aus England zum 1. FC Köln gekommen. Doch bisher hat er beim FC nicht sein Glück gefunden. Seine Debütsaison in der Bundesliga war durchwachsen.

Nach dem Wechsel von Middlesbrough ans Geißbockheim kam er nur langsam in Schwung, da er den Großteil der Vorbereitung verpasst hatte. Bei den Engländern war er zuletzt kaltgestellt worden.

Das erste Saisonspiel im Sommer 2025 verpasste van den Berg. Dann war er gegen Freiburg und Wolfsburg als Innenverteidiger gesetzt. Als er gerade seine Form fand, kam die schwere Schulterverletzung inklusive OP hinzu. Acht Spiele verpasste er danach. Erst im Herbst 2025 kehrte er in die Stadtformation zurück. Es folgte allerdings eine Rotsperre von zwei Spielen.

Seit Januar 2026 kam er auf acht Einsätze unter Ex-Köln-Trainer Lukas Kwasniok und einen Einsatz unter Trainer René Wagner. Seitdem hat Wagner den Innenverteidiger nicht mehr eingesetzt. Im Sommer wurden mit Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey (war zuvor ausgeliehen) zwei Innenverteidiger verpflichtet.

Zuletzt spielte sich Joel Schmied wieder in den Fokus, verdrängte „Locho“. Ergänzt wurde die neu formierte Dreierkette durch Mittelfeldspieler Tom Krauß. Nach der Muskelverletzung kämpft sich Van den Berg jetzt zurück.

Er ist zuversichtlich, dass er bald wieder auf dem Platz stehen kann. Ob er unter Wagner eine Chance bekommen wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Erst mal aber muss er sich nach der Reha wieder im  Mannschaftstraining beweisen.

Sportchef Thomas Kessler sprach sogar schon von einem möglichen Abgang im Winter: „Sollte sich an seiner sportlichen Situation nichts Grundlegendes ändern, dann werden wir uns gemeinsam mit ihm und seiner Agentur zusammensetzen und offen darüber sprechen, welche Perspektive für alle Beteiligten am sinnvollsten ist.“