Express · Community

Kommentare · 0

Express · Community

Kommentare · 0

Zum Inhalt springen

„Meine Chance bekommen“FC-Profi zurück in der Startelf – jetzt will er „die Großen ärgern“

Joel Schmied saß zu Beginn der Saison beim 1. FC Köln nur auf der Bank. Inzwischen ist der Schweizer an Luka Lochoshvili vorbeigezogen. Gegen Bayer will er mithelfen, dass das Rhein-Energie-Stadion eine Festung bleibt.

Er soll für mehr Stabilität in der Abwehr sorgen. Nachdem Luka Lochoshvili seine starken Leistungen in der Vorbereitung in der Liga nicht bestätigen konnte, ist Joel Schmied zunächst am Georgier vorbeigezogen.

Der Schweizer stand in zwei der drei vergangenen Spiele in der Startelf und dürfte auch im rheinischen Nachbarschafts-Duell gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr) beste Aussichten auf einen Einsatz von Beginn an haben.

Schmied zieht an Lochoshvili vorbei

„Ich glaube, in den letzten Wochen ging es auch bei mir wieder ein bisschen bergauf“, sagt der Verteidiger vor dem Duell mit der Werkself. Nachdem er an den ersten fünf Spieltagen insgesamt nur mickrige 13 Minuten ran durfte, hat er sich durch konstant gute Trainingsleistungen zurück in den Vordergrund gespielt.

„Es ist ganz klar, dass man mit einem breiteren Lächeln aufstehen kann, als wenn man nicht so viele Minuten sammelt“, sagt Schmied, schränkt aber ein: „Ich würde jetzt aufpassen mit dem Begriff  ‚Stammplatz‘.“

Denn er weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell es bei René Wagner gehen kann. Unter dem FC‑Trainer können sich nur ganz wenige in der Mannschaft sicher sein in Sachen Stammplatz. „Ich glaube, was René allen Spielern mitgibt, ist: Selbst wenn man nicht spielt, wird man belohnt, wenn man sich in jedem Training reinhaut. Genau das habe ich gemacht und zum Glück meine Chance genutzt“, sagt der Verteidiger.

Am Wochenende gegen die Werkself soll er mithelfen, hinten die Null zu halten. Das Rhein-Energie-Stadion soll die Festung bleiben, die es bisher ist. Denn bislang ist der FC zu Hause noch ungeschlagen. Das soll auch gegen den Rhein-Rivalen so bleiben, es braucht dringend Punkte im Abstiegskampf. „Es ist eine unglaubliche Hilfe, wenn man weiß, man hat eine Festung. Ich glaube, das weiß auch Leverkusen, dass da die Hütte brennen wird“, sagt Schmied.

VEEDEL-Umfrage538 Stimmen 2 Kommentare

Wie spielt der FC am Sonntag gegen Leverkusen?

Nach Gladbach wird das der nächste Kölner Derbysieg
Der FC bleibt zu Hause ungeschlagen, es reicht für einen Punkt
Leverkusen hat zu viel Qualität, das gibt eine Niederlage

Er erwartet ein komplett anderes Spiel als gegen Union. Denn anders als die Berliner, werden sich die Leverkusener nicht hintenrein stellen, sondern selbst das Spiel machen wollen. Das bietet dem FC Räume und Chancen.

„Ich glaube, große Gegner, die sicher den Anspruch haben, das Spiel zu dominieren, kommen uns entgegen“, sagt Schmied und erinnert an das Pokalspiel 2025, als der FC Bayer die Stirn bot und am Ende unglücklich 2:3 verlor: „Da haben wir ein sensationelles Spiel abgeliefert. Ich glaube, solche Spiele zeigen, dass wir die Großen ärgern können.“