Beim 1. FC Köln wurde nach langen und reiflichen Überlegungen jetzt eine wichtige Entscheidung für den anstehenden Winter getroffen.
Ob das gut geht?FC trifft wichtige Entscheidung

Aktualisiert:
Um 17.30 Uhr wird es düster, die Blätter fallen von den Bäumen – und bald schon leuchtet in vielen Wohnzimmern die Weihnachtsdekoration, um etwas Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen.
Auch der 1. FC Köln hat sich intensive Gedanken gemacht, wie er den Winter übersteht. Und da ist jetzt eine Entscheidung von Sportchef Thomas Kessler (40) und Trainer René Wagner (38) getroffen worden: In dieser Saison wird es kein Trainingslager im Januar geben.
1. FC Köln verzichtet auf Wintertrainingslager 2027
Der Grund: Für die Verantwortlichen ist die Winterpause zu kurz, um mit dem gesamten Tross in den Süden zu reisen. Das letzte Bundesligaspiel 2026 steht für den FC rund um den 19. Dezember beim FSV Mainz 05 an (noch nicht genau terminiert). Danach sind noch ein paar Regenerationseinheiten geplant, bevor es für alle in den Urlaub geht, um über Weihnachten und Neujahr bei den Familien zu sein.
Im Januar 2027 geht es schon rund um den 9. Januar weiter mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg. Davor wird der FC also daheim am Geißbockheim arbeiten, sehr wahrscheinlich ab 2. Januar. Ob das gut geht? Denn gerade in den Wintermonaten sind die Plätze am Trainingsgelände oft in keinem guten Zustand. Der Platzmangel führt dazu, dass die Rasenflächen überspielt sind.
In den vergangenen Jahren ist man auch deshalb in den Süden ausgewichen, um auf guten Plätzen zu trainieren und die eigenen Flächen in Köln etwas zu schonen. Dauerregen oder sogar Schnee und Eis würden die Situation verschärfen.
In der vergangenen Saison war der FC unter Trainer Lukas Kwasniok vom 2. Januar bis Freitag, 9. Januar 2026, eine Woche in La Nucia (Costa Blanca, bei Benidorm/Alicante, Spanien). Direkt aus dem Trainingslager in Spanien reiste die Mannschaft zum ersten Pflichtspiel des Jahres nach Heidenheim, wo es ein 2:2 gab.
Im Jahr davor war der FC vom 3. Januar 2025 bis zum 10. Januar 2025 mit dem damaligen Cheftrainer Gerhard Struber im spanischen Estepona (Provinz Málaga).
Mit Timo Schultz gab es nach dem Abgang von Steffen Baumgart kein klassisches Wintertrainingslager. Vom 18. bis 23. März 2024 ging es allerdings während der Länderspielpause nach Algorfa bei Alicante (Südostspanien) . Mitten in der Rückrunde sollte damals die Mannschaft nochmals zusammengeschweißt werden. Das klappte kaum, es folgte der Abstieg.
