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„Ein Schelm, wer Böses denkt“Kwasniok-Foto nach FC-Aus heizt Spekulationen an

Am 22. März musste Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln gehen, in den folgenden Tagen wurde es schlagartig ruhig um den geschassten Trainer. Der tauchte jetzt ein erstes Mal wieder in der Öffentlichkeit auf.

Gut zwei Wochen liegt das Aus von Lukas Kwasniok (44) in Köln inzwischen zurück, in den ersten Tagen nach seiner gescheiterten ersten Bundesliga-Mission musste der geschasste FC-Trainer die Enttäuschung erst mal verdauen.

Kwasniok durfte sich am Geißbockheim noch von seiner Mannschaft verabschieden, tauchte anschließend ab. Am Dienstag (7. April 2026) fand sich seine Spur bei Instagram dann erstmals wieder. Dieser Eindruck befeuerte direkt die Spekulationen bei einigen Fans.

Kwasniok zu Gast in Durmersheim

„Lukas hatte die Möglichkeit, sich von der Mannschaft zu verabschieden, und hat das auch getan. Wir haben den Staff und die Mannschaft noch einmal zusammengebracht, sodass er Abschiedsworte finden konnte“, hatte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) am Sonntag bei DAZN berichtet.

Das griechische Restaurant Korfu in Durmersheim postete zwei Tage später ein Bild von Inhaber Nikos Tzimoulis mit Kwasniok, schrieb dazu: „Gestern hatten wir die Ehre, einen Fußballtrainer mit Verbindung zum 1. FC Köln bei uns im Restaurant Korfu begrüßen zu dürfen. Ein Abend voller Genuss, guter Gespräche und echter Atmosphäre.“

Die Gemeinde Durmersheim im Landkreis Rastatt liegt nur gute zehn Kilometer südwestlich von Karlsruhe, wo Kwasnioks Trainer-Karriere in der KSC-Jugend ab 2014 Fahrt aufgenommen hatte. Er coachte erst die U17, dann die U19 und war kurz sogar Interimstrainer der Profis.

Dass am Tag des Restaurantbesuchs erste Berichte über ein Karlsruhe-Aus von Trainer Christian Eichner (43) nach über sechs Jahren kursierten, befeuerte umgehend die Spekulationen in den Kommentaren.

„Zu Vertragsverhandlungen beim KSC“, schrieb ein Instagram-User unter das Foto. „Lukas, übernimm beim KSC, falls Eichner geht“, hieß es in einem anderen Kommentar. Tatsächlich benötigen die Badener ab Sommer definitiv einen neuen Trainer, nachdem am Mittwoch das Eichner-Aus auch offiziell verkündet wurde.

„Und heute die Meldung: Eichner wird entlassen. Ein Schelm, wer da was Böses denkt“, schrieb ein Fan bei Facebook über Kwasnioks Rückkehr in die alte Heimat. Die dürfte grundsätzlich erst mal rein privater Natur gewesen sein, doch es könnte nicht lange dauern, ehe sich erste interessierte Vereine melden.

Erste Gerüchte um eine schnelle Rückkehr auf die Trainerbank hatte es zuvor schon gegeben, vor einer Woche brachte die „Sport Bild“ Kwasniok beim VfL Wolfsburg als Nachfolger für Feuerwehrmann Dieter Hecking (61) ins Gespräch, der nur einen Vertrag bis Saisonende besitzt.

Vor dem Wechsel nach Köln galt Kwasniok bereits als Kandidat bei mehreren Vereinen. Das Aus beim FC hat seinem Ruf außerhalb der Stadt offenbar kaum geschadet, zumal viele Experten sich immer wieder lobend über seine Arbeit geäußert hatten.

Rene Wagner stützt sich an der Seitenlinie auf seine Knie.

War Frankfurt nicht die Premiere?

Wagner seit über einem Jahr als Chefcoach ungeschlagen