Vor dem Pokalfinale am Samstagabend hat VfB-Boss Alexander Wehrle wegen einer Personalentscheidung gegen den FC Bayern gestichelt.
Mit Karnevals-AnsageWehrle stichelt gegen Bayern: „Hat mich persönlich getroffen“

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Alexander Wehrle beim Spiel des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund.
Am Samstagabend (23. Mai 2026/20 Uhr) steht das Pokalfinale auf dem Programm! Nur einen Tag vor der Begegnung mit dem FC Bayern war Alexander Wehrle (51), der Vorstandschef des VfB Stuttgart, beim „BILD Sport 100“-Event zu Gast und stichelte in Richtung der Münchner.
Auslöser für die Reaktion ist eine Personalentscheidung von Anfang des Jahres: der Abgang von Ex-Marketing-Vorstand Rouven Kasper (44). Dieser war nach vier Jahren Tätigkeit für den VfB am 1. Januar 2026 wieder zum FC Bayern gewechselt.
Wehrle bedauert Abgang von Ex-Marketing-Vorstand Rouven Kasper
Wehrle betont: „Das hat mich persönlich getroffen. Das werde ich den Bayern auch nicht vergessen.“ Mit einem Lächeln ergänzte er: „Die Personalie werden wir Bayern irgendwann zurückzahlen.“
Der Abgang sei zum falschen Zeitpunkt erfolgt: „An seiner Stelle hätte ich das wahrscheinlich auch gemacht, er hat ja eine Verbindung zum FC Bayern. Aber der Zeitpunkt war einfach der falsche. Ich musste sieben Monate seinen Job machen, das ist ja Wahnsinn – und keinen Euro mehr bekommen.“ Das berichtet „bild.de“.
Kasper war bei der Veranstaltung persönlich zugegen und hörte sich die Worte aus der dritten Reihe an. Im Anschluss an das Gespräch klopfte er seinem früheren Vorgesetzten freundschaftlich auf die Schulter.
Im Gespräch mit den Medien erklärte Kasper: „Wir schätzen uns sehr gegenseitig, sind weiterhin in Kontakt“, stellte er klar. Die Jahre zusammen beim VfB seien prägend gewesen. Er unterstrich: „Alex ist nicht nur ein toller Mensch, sondern auch schon groß genug (lacht). Er kriegt es locker hin, das zu verarbeiten.“
Es sei auf einer persönlichen Ebene natürlich schade, nicht mehr im Büro nebenan zu sitzen, aber seine Entscheidung sei nachvollzogen worden und er bereue seinen Wechsel keineswegs.
Vor dem Finale im Olympiastadion zeigt sich Wehrle kämpferisch, sieht seine Mannschaft jedoch in einer besonderen Position. „Wir sind selbstbewusster Underdog“, so der VfB-Chef. Die Last des Siegens liege klar bei Bayern München. „Wir haben morgen einfach nur Spaß.“
Am Ende gab der erklärte Fan von Köln und dem Karneval noch eine spezielle Ankündigung ab. Falls der VfB den Titel gewinnt, verfolgt er einen verrückten Plan: „Wenn wir gewinnen, dann werde ich schauen, ob ich ein Kostüm von Fritzle (Maskottchen des VfB, Krokodil/Anm. d. Red.) bekomme und dann mit Fritzle in Köln Karneval feiern kann.“ (red)
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