FC-Hoffnungsträger zurück Skhiri läuft wieder! Der Comeback-Plan für den Köln-Star

Ellyes Skhiri trainiert beim 1. FC Köln.

Ellyes Skhiri trainierte am Mittwoch (3. November 2021) erstmals seit seiner Knieverletzung wieder auf dem Platz.

Mit Ellyes Skhiri musste der 1. FC Köln in den letzten vier Spielen einen seiner wichtigsten Akteure ersetzen. Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin ist der Tunesier wieder ins Lauftraining eingestiegen.

Köln. Ellyes Skhiri (26) darf wieder seiner liebsten Beschäftigung nachgehen – laufen! Die Fleißbiene des 1. FC Köln ist zurück auf dem Trainingsplatz, am Mittwoch (3. November 2021) absolvierte Skhiri erstmals seit seinem Verletzung-Aus eine Lauf-Einheit.

Während seine Teamkollegen unter strömendem Regen Vollgas beim Trainingsspiel gaben, drehte der Tunesier an der Seite von Reha-Coach Leif Frach (33) eine Runde nach der anderen – das lädierte Knie noch mit Tape versehen. Zwischendurch machte er auch immer wieder Stabilitätsübungen mit Mini-Hürden.

Ellyes Skhiri trainiert beim 1. FC Köln.

Ellyes Skhiri beim Lauftraining mit Leif Frach (am 3. November 2021). Sein rechtes Knie muss noch mit Tape stabilisiert werden.

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FC-Trainer Steffen Baumgart (49) über Skhiris Comeback-Plan: „Er ist auf einem sehr, sehr guten Weg. Wir hoffen, dass er nach und nach wieder einsteigt.“ In der Länderspielpause soll der Sechser langsam ins Mannschaftstraining integriert werden.

Ellyes Skhiri: Comeback nach der Länderspielpause?

Skhiri hatte sich am 10. Oktober bei Tunesiens WM-Quali-Spiel in Mauretanien eine Knieverletzung zugezogen, die sich als Bruch des Wadenbeinköpfchens entpuppte – und muss seitdem zuschauen. Bitter für den FC, denn der Mittelfeld-Star war zuvor in absoluter Topform! Er  schoss Köln mit seinem Doppelpack gegen Greuther Fürth (3:1) zum bislang letzten Liga-Sieg.

Dieses Mal könnte dem FC die Länderspielpause helfen: Nach der Heimpartie gegen Union Berlin (Sonntag, 7. November, 17.30 Uhr), die für den 26-Jährigen definitiv zu früh kommt, dauert es zwei Wochen bis zum nächsten Liga-Spiel in Mainz (21. November, 17.30 Uhr) – könnte reichen für Skhiri!

Seine Nationalmannschaft ist in der Zwischenzeit in der Qualifikation für Katar 2022 gegen Äquatorialguinea und Sambia gefordert. Der FC muss sich zwar noch mit dem tunesischen Verband austauschen, doch Baumgart rechnet fest damit, dass Skhiri am Geißbockheim bleibt: „Er ist noch krankgeschrieben und muss erst mal trainieren, bevor er zu einem Länderspiel fahren kann. Ich glaube nicht, dass er spielen kann, bis dahin wird er nicht gesund. Deswegen gehen wir davon aus, dass er bleibt. Das sollte auch so sein.“

Steffen Baumgart: „Sind gut unterwegs“

Das einzige Sorgenkind nähert sich also dem Comeback – und überhaupt ist Baumgart positiv gestimmt, was die Personalsituation angeht. „Wir haben die englische Woche sehr, sehr gut verkraftet, sind gut unterwegs“, meint der FC-Coach.

Am Dienstag hatte zwar Timo Hübers (25) im Mannschaftstraining gefehlt, doch der Innenverteidiger stieg bereits Mittwochvormittag wieder ein. Auch Linksverteidiger Jannes Horn (24) soll in dieser Woche das volle Programm mit seinen Teamkollegen absolvieren, wird damit ebenfalls wieder zur Kader-Option.

Mathias Olesen trainiert beim 1. FC Köln.

Mathias Olesen (am Ball) im Trainingsduell mit Jorge Meré (am Dienstag, 2. November 2021)

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Davon ist U21-Talent Mathias Olesen (20) noch ein gutes Stück entfernt, der Mittelfeldmann darf sich derzeit aber im Profi-Training zeigen. Baumgart: „Wir wollen schon gucken, dass wir die Jungs von unten immer wieder nach oben ranziehen – nicht nur in der Länderspielpause, wo Olesen wohl sowieso nicht da wäre.“ Schließlich ist er U21-Nationalspieler Luxemburgs.

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