Der 1. FC Köln kämpft für mehr Fußballplätze im Grüngürtel. Dabei würden auch zahlreiche Amateurvereine profitieren. Jetzt gibt es einen Schulterschluss.
Durchbruch-Beschluss erhofftBallfieber springt dem 1. FC Köln zur Seite

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Der 1. FC Köln versucht hinter den Kulissen alles, um in Sachen Geißbockheim-Ausbau endlich einen Durchbruch zu erreichen!
Bei der anstehenden Ratssitzung der Stadt Köln soll ein Beschluss gefasst werden, damit der FC die dringend benötigten Trainingsplätze im Grüngürtel bekommt. Am Donnerstag, 2. Juli 2026, müssen die Fraktionen abstimmen, ob der Verein im Umfeld des Geißbockheims drei sogenannte Satellitenplätze modernisieren und nutzen darf.
Ratssitzung am 2. Juli 2026 in Köln: Endlich Plätze für den FC?
Bei einem Platz gibt es jetzt Rückendeckung aus dem Breitensport. Ballfieber Colonia e.V. nutzt den Rasenplatz an der Kampfbahn am Fort Deckstein für den Kinder- und Jugendfußball. Der soziale Gedanke steht dabei im Zentrum, auch trauernde Kinder werden hier aufgefangen. Mit dem FC und dem Sportausschussvorsitzenden Oliver Seeck wurde jetzt eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.
„Wir bekräftigen damit unseren gemeinsamen Willen, eine tragfähige Lösung für den Kinder- und Jugendfußball am Fort Deckstein zu finden“, so Seeck. Seit 2021 stellt der 1. FC Köln als Pächter dem Verein die Kampfbahn am Fort Deckstein kostenlos zur Verfügung – eine sportliche Heimat für über 100 Kinder.
Nun soll die Anlage auf Kosten des FC ertüchtigt werden und ein moderner Kunstrasenplatz entstehen. Aktuell wird noch geprüft, ob Ballfieber Colonia ein Teil der Kampfbahn als Naturrasen erhalten bleiben kann. Zudem soll ein Funktionsgebäude errichtet werden, damit die Kinder eine Umkleidemöglichkeit haben.
FC-Präsident Jörn Stobbe will als Zeichen seiner Verbundenheit Mitglied bei Ballfieber Colonia werden. Für den Verein ist das eine „besondere Freude“. Man spüre die Unterstützung des FC. Dass Ballfieber Colonia den Antrag der SPD-Fraktion zur Ertüchtigung der Satellitenflächen am Fort Deckstein begrüßt, dürfte dem FC in die Karten spielen. Vom FC heißt es: „Die gemeinsame Erklärung bestätigt einmal mehr, dass Breitensport und Profifußball keine Gegner sind, sondern zusammen ein Ziel haben: Mehr Platz für Fußball in Köln.“
Ausdrücklich eingeschlossen in die Gespräche sind die ebenfalls am Fort Deckstein aktiven Vereine DJK Südwest und SC 06 Blau-Weiß Köln. Eine Gesamtlösung soll die Bedürfnisse aller berücksichtigen. „Hier entsteht ein Schulterschluss zwischen Breitensport und Profifußball. Genau dafür setze ich mich seit Jahren ein“, freut sich Seeck.

