Der 1. FC Köln fiebert der anstehenden Ratssitzung entgegen. Denn dann wird über wichtige Themen beim Geißbockheim abgestimmt. Es wird spannend!
Antrag eingestelltJetzt wird es spannend für den 1. FC Köln

Ist endlich ein Ende in Sicht? Bei der anstehenden Ratssitzung der Stadt Köln soll für den 1. FC Köln ein Durchbruch-Beschluss gefasst werden.
Der entsprechende Antrag liegt EXPRESS.de vor und ist jetzt von der SPD eingestellt worden. Am Donnerstag, 2. Juli 2026, müssen die Fraktionen abstimmen, ob der FC im Umfeld des Geißbockheims drei sogenannte Satellitenplätze modernisieren und nutzen darf.
Geißbockheim-Ausbau: Wichtige Entscheidung am 2. Juli 2026
In dem Antrag ist folgender Beschluss vorgesehen: „Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, zur kurzfristigen Verbesserung der Trainings- und Sportflächeninfrastruktur im Bereich des Rhein-Energie-Sportparks und der angrenzenden Sportanlagen die nachfolgenden Maßnahmen umzusetzen und die hierfür erforderlichen vertraglichen, organisatorischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.“
FC-Präsident Jörn Stobbe ist zuversichtlich, dass es für den Antrag im Rat eine Mehrheit gibt. Zuletzt habe man in zahlreichen Gesprächen vernommen, dass man für eine Lösung stimmen will. Ob auch alle ihr Wort halten, wird sich zeigen. In den vergangenen zwölf Jahren hat es schon etliche Wendungen und politische Machtspiele beim Thema Geißbockheim-Ausbau gegeben.
Konkret geht es um drei Plätze: 1. Umwandlung Tennenplatz zu einem Kunstrasen an der Eichenkreuzanlage. 2. Erweiterung Sportplatz 2 am Geißbockheim und Umwandlung zu einem Hybridrasen. 3. Umwandlung der Kampfbahn in einen Hybridrasen.
Bei allen Plätzen soll der FC die Kosten für die Modernisierung tragen. Die Felder sollen zudem auch dem Breitensport zur Verfügung gestellt werden.
Die Verwaltung soll zudem dazu beauftragt werden, am Fort VI „schnellstmöglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, dass der 1. FC Köln die Kabineninfrastruktur (Innenausbau und TGA) für den Kunstrasenplatz auf eigene Kosten errichten kann.“ Die Umkleidekabinen sollen im bestehenden Staffelgeschoss im Fort Deckstein oder auch in Modulbauweise errichtet werden.
Damit es in allen Fraktionen eine breite Zustimmung gibt, wurde auch eine Begründung für den Antrag formuliert: „Angesichts des anhaltenden Mangels an Sportflächen, der hohen Bedeutung des 1. FC Köln für die Sportstadt Köln und der Möglichkeit, kurzfristig wirksame Verbesserungen auf bereits genutzten Sportflächen zu erreichen, besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an einer zügigen Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Mit diesem Beschluss setzt der Rat ein klares Signal, vorhandene Potenziale pragmatisch zu nutzen und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine langfristig tragfähige Entwicklung des Sportstandorts Köln zu schaffen.“

