Der 1. FC Köln war im Winter stark an einer Rückhol-Aktion von Sebastiaan Bornauw interessiert. Der Wechsel kam nicht zustande, nun schlägt er stattdessen bei der Bundesliga-Konkurrenz auf.
FC war dranKöln-Konkurrent schnappt bei Abwehr-Hüne zu

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Sebastiaan Bornauw, hier im Test gegen Leipzig, steht bei Leeds United vor dem Ansprung.

Der 1. FC Köln hat im Winter mit der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey einen echten Glücksgriff getätigt. Der junge Engländer, der zunächst von Manchester City ausgeliehen wurde und inzwischen fest verpflichtet ist, reifte auf Anhieb zum Stammspieler und hat auch in der kommenden Saison beste Aussichten auf einen Platz in der ersten Elf.
Doch bevor Thomas Kessler und Co. „JSP“ an Land ziehen konnten, stand ein anderer Name ganz oben auf der Transferliste: Sebastiaan Bornauw.
Leeds legte Wechsel-Veto bei Bornauw ein
Der Belgier stand ganz dicht vor der Rückkehr ans Geißbockheim, nachdem er bereits zwischen 2019 und 2021 in Köln aktiv war. Klub und Spieler waren sich bereits einig, der Wechsel scheiterte schließlich aber am Veto von Bornauws Klub Leeds United. Die Engländer wollten den Verteidiger in der laufenden Saison nicht gehen lassen.
Nun kommt es aber mit einem halben Jahr Verspätung doch noch zu einer Rückkehr in die Bundesliga. Der FC geht dabei aber leer aus, den Verteidiger zieht es zur Konkurrenz. Demnach ist ein Wechsel von Bornauw zum Hamburger SV nur noch Formsache.
Beim HSV will der Belgier wieder an alte Leistungen anknüpfen, nachdem er sowohl beim VfL Wolfsburg als auch in Leeds nicht unumstritten war. In der vergangenen Saison kam er lediglich auf zwölf Premier-League-Einsätze, stand dabei sogar nur fünfmal in der Startelf.
Sein Marktwert ist inzwischen auf acht Millionen Euro gefallen. Immer noch viel Geld für den HSV, daher könnte es angesichts eines noch bis 2029 gültigen Vertrages zunächst auf ein Leih-Geschäft hinauslaufen.
Beim FC war Bornauw im Sommer indes kein Thema mehr. Die Innenverteidigung ist im Vergleich zu anderen Mannschaftsteilen qualitativ und quantitativ sehr gut besetzt.
Mit Luka Lochoshvili wurde ein neuer Anführer verpflichtet, dazu kommen die jungen Wilen Simpson-Pusey, van den Berg und Pauli mit hohen Entwicklungspotenzialen.
Daher besteht dort kein Bedarf mehr, weshalb Kessler und Co. keinen neuerlichen Vorstoß bei Bornauw gewagt haben. Stattdessen kommt es Mitte September zu einem Wiedersehen als Gegner, wenn der FC in Hamburg gastiert.
