Beim 1. FC Köln läuft die Suche nach einem defensiven Mittelfeldspieler weiter. Nachdem mehrere Ideen sich bis jetzt nicht umsetzen ließen, rückt jetzt eine Alternative ins Blickfeld.
Oberste Priorität beim FCNeuer Favorit bei Kölner Sechser-Suche

Es ist der „Königstransfer“ des Sommers beim 1. FC Köln. Die Sechser-Position beim 1. FC Köln genießt – neben der Causa El Mala – oberste Priorität für Thomas Kessler.
Nachdem sich einige Personalien zerschlagen haben, lässt der neue Anführer im Mittelfeld zwei Wochen vor dem Pokal-Auftakt bei den Würzburger Kickers weiter auf sich warten. Edson Álvarez war schlichtweg zu teuer, Skhiri konnte sich nicht zu einem Wechsel nach Köln durchringen und präferiert inzwischen offenbar den FC Sevilla und der VfL Wolfsburg wollte Vinicius Souza nicht ziehen lassen.
FC blickt für die Sechser-Suche nach Berlin
Dafür wird aber eine Spur wieder sehr heiß, die bereits vor Wochen schon mal Thema war. Diese führt zu Union Berlin und Rani Khedira. Laut Sky hat der FC mittlerweile Kontakt zur Spielerseite aufgenommen und klopft bereits die Bereitschaft für einen Wechsel nach Köln ab.
Diese ist offenbar vorhanden, denn Khedira soll nach fünf Jahren Köpenick eine Luftveränderung anstreben. Diverse Wechsel-Gerüchte begleiten ihn bereits seit geraumer Zeit.
Lange galt Kölns Erzrivale Borussia Mönchengladbach als Favorit auf eine Khedira-Verpflichtung. Demnach befanden sich die Fohlen sogar schon in Verhandlungen, entschieden sich aber letztlich auf der Position für Enzo Leopold von Hannover 96.
Der FC dagegen hat immer noch eine Vakanz auf der Position. Khedira würde genau in das gesuchte Profil passen. Gesucht wird ein Abräumer mit spielerischer Qualität, Erfahrung und Führungsstärke. All das trifft auf den tunesischen Nationalspieler zu, der mit seinen 32 Jahren mittlerweile 287 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel hat.

Copyright: IMAGO/Matthias Koch
Geht es für Rani Khedira jetzt in Richtung Köln? Der Routinier von Union Berlin ist beim FC im Gespräch.
Mit Union steht der FC noch nicht in Kontakt, die Sache könnte nach EXPRESS.de-Informationen aber zügig Fahrt aufnehmen. Kessler und Co. wollen die Baustelle im Mittelfeld möglichst schnell schließen und haben Khedira offenbar den gewünschten Achsenspieler ausgemacht.
Union wird seinem verdienten Spieler wohl keine Steine in den Weg legen, wenn ein marktgerechtes Angebot vorliegt. Khedira wäre dann allerdings eine vermeintlich „kleine“ Lösung, nachdem man vor nicht allzu langer Zeit noch von einer „großen“ Lösung à la Álvarez geträumt hat.
