Thomas Kessler hat noch einige Baustellen im Kölner Kader. Eine ist dabei ganz entscheidend: Der FC sucht nach einem echten Chef in seiner Schaltzentrale.
Dieser Schuss muss sitzen!Kesslers härteste Transfer-Prüfung

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Thomas Kessler läuft mit seinem Smartphone in der Hand am Geißbockheim: Der FC-Sportdirektor will den FC-Kader auf den entscheidenden Positionen festzurren.

Der 1. FC Köln hat im Transfersommer noch einiges vor. Und lange wird es nicht mehr dauern, bis FC-Boss Thomas Kessler seine nächste Verpflichtung präsentiert!
Noch diese Woche könnte Tottenham-Talent Mikey Moore (18) von Tottenham Hotspur kommen.
FC braucht Erfahrung: Kessler sucht nach Sechser-Chef
Damit würden die FC-Verantwortlichen um Thomas Kessler und Tim Steidten nach Reigan Heskey (18) und Jahmai Simpson-Pusey (20) bereits das dritte Talent von der Insel nach Köln schiffen. Ein echter Coup im Zuge von Kölns neuer England-Strategie, auch wenn lediglich eine Leihe ohne Kaufoption in Aussicht steht.
Klar ist aber auch: Das Team von Trainer René Wagner würde seinen Altersschnitt vorerst noch einmal nach unten schrauben. An Erfahrung mangelt es noch im Kölner Kader!
Während die Defensive fast schon steht – nur noch ein Linksverteidiger wird gesucht – und mit den Neuzugängen Luka Lochoshvili (28) und Gideon Mensah (28) auch durchaus reife Profis geholt wurden, sieht es eine Abteilung weiter vorne schon ganz anders aus.
Um den Platz der spielerischen Sechs kämpfen zurzeit Isak Johannesson (23) und Paul Okon-Engstler (21). Die beiden Linksfüße sind jung und haben beide noch nicht bewiesen, dass sie in der Bundesliga konstant auftrumpfen können.
Das erste Jahr von Johannesson im Bundesliga-Oberhaus war zwar nicht schlecht, doch ein Tor und drei Vorlagen sind nicht die Top-Werte, welche die elf Tore und sechs Vorlagen aus dem vorigen Zweitliga-Jahr bei Fortuna Düsseldorf in Aussicht gestellt hatten. In der zweiten Saisonhälfte fiel der Isländer in ein dickes Fortmtief. Für Okon-Engstler ist die Bundesliga derweil noch völliges Neuland.
Tom Krauß (25) wiederum ist derzeit der einzige Spieler, der als Nebenmann und strategischer Zweikämpfer bereitsteht. Er kann durchaus als positive Überraschung des vergangenen Jahres bezeichnet werden, schnitt im FC-Saison-Zeugnis von EXPRESS.de mit der Note 3 von allen defensiven Mittelfeldspielern noch am besten ab.
Aber das reicht natürlich nicht! In Anbetracht der wichtigen Position in Kölns Schaltzentrale muss Kessler jetzt ein entscheidendes Puzzlestück finden und einsetzen, um die wohl größte Transferprüfung in Sachen Neuzugängen zu bestehen.
Klar ist aber auch: Der Sport-Geschäftsführer ist sich über die Bedeutung der Position völlig im Klaren. Das zeigen die für FC-Verhältnisse recht großen Fische, nach denen die Kölner ihre Angeln auswerfen. Der FC sucht nach einem echten Chef im Zentrum!
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Edson Álvarez (28, West Ham), Ellyes Skhiri (31, Eintracht Frankfurt) und Vinicius Souza (27, VfL Wolfsburg) wurden gehandelt. Gekommen ist noch keiner von ihnen. Doch haben die Namen eines gemeinsam: Hier geht es um Spieler, die Führungsansprüche haben, Verantwortung übernehmen und sich im Kölner Gehaltsgefüge oben einreihen würden.
Der dänische Sechser Silas Andersen, um den der FC vergeblich gebuhlt hat, fällt nur bedingt aus dem Bild. Der 22-Jährige hat zwar noch nicht die ganz große Erfahrung. Aber sein Talent ist unbestritten. Sporting Lissabon ließ sich den Spieler über sieben Millionen Euro kosten. Der FC war nach einem Vier-Millionen-Euro-Angebot früh raus aus dem Rennen.
Der neueste Name in der Gerüchteküche, David Ozoh (21) von Crystal Palace, gilt zwar ebenfalls als hochveranlagt. Ob er mit seinen 21 Jahren wirklich ins Profil passt, ist aber fraglich.
FC-Fans dürfen jetzt gespannt sein, welchen Super-Sechser Thomas Kessler bald aus dem Transfer-Teich fischen wird. Neben Moore könnte nach Informationen von EXPRESS.de auch in dieser wichtigen Personalie noch diese Woche Schwung reinkommen.

