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„Freue mich, zu Hause zu sein“ Uth-Wechsel zum FC perfekt – Update zu Bornauw & Özcan

Mark Uth, Timo Horn und Sebastiaan Bornauw bei FC Schalke 04 gegen 1. FC Köln

Mark Uth und Sebastiaan Bornauw im Zweikampf. Die beiden trafen beim Bundesliga-Spiel Schalke gegen Köln am 20. Januar 2021 aufeinander.

Der Wechsel von Mark Uth von Schalke 04 zum 1. FC Köln ist perfekt. Der Porzer kehrt nach nur einer Saison in Königsblau zu seinem Heimatverein zurück. Während bei Uth Klarheit herrscht feilscht Sportboss Jörg Jakobs um die Zukunft von Salih Özcan und Sebastiaan Bornauw.

Köln. Endlich ist der Transfer von Mark Uth (29) in trockenen Tüchern. Der Offensivspieler wechselt ablösefrei von Schalke 04 zum 1. FC Köln. Der Porzer unterschreibt am Geißbockheim einen Zweijahresvertrag mit Option.

„Ich freue mich sehr, wieder zu Hause zu sein und kann es kaum erwarten, mit den Jungs in die Vorbereitung zu starten“, sagt Mark Uth nach der Einigung.

Der Angreifer wechselt bereits zum vierten Mal ans Geißbockheim. Nach drei Jahren in der Jugend (2004 – 2007), weiteren drei Spielzeiten in der U19 und der U21 (2009 – 2012) sowie der Leihe während der Rückrunde 2019/20 wagt er nun nach einer enttäuschenden Zeit auf Schalke den abermaligen Neustart in seiner Heimat.

Alexander Wehrle: „Mark Uth ist dem 1. FC Köln ein großes Stück entgegen gekommen“

Beim FC ist man glücklich, dass der verlorene Sohn wieder zurück ist. „Es gab konstruktive Gespräche mit Schalke 04 und alle Parteien sind zu einer fairen Lösung gekommen. Auch Mark ist dem FC ein großes Stück entgegengekommen und hat maßgeblichen Anteil daran, dass der Wechsel zustande gekommen ist“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46).

Neu-Trainer Steffen Baumgart (49) ist ebenfalls froh, dass der Deal endlich in trockenen Tüchern ist. Er sieht den Rückkehrer aber nicht als Duda-Konkurrent auf der Zehn, sondern als Zielspieler in der Spitze. Auch wenn Uth bei seiner Leihe in der Saison 2019/20 vor allem als Regisseur hinter Torjäger Jhon Cordoba (28) überzeugt hatte.

„Es ist ein absolut positives Signal, dass Mark zu uns kommt. Er ist ein Spieler, der zu unserer Ausrichtung passt – er ist torgefährlich und sehr erfahren. Zudem sind seine Qualitäten im Spielaufbau und seine Übersicht ja bekannt“, sagt Baumgart.

Jörg Jakobs gibt Updates zu Sebastiaan Bornauw und Salih Özcan

Mit dem Uth-Transfer ist die erste von vielen Transfer-Fragen damit geklärt. Jörg Jakobs (50) sprach auf der FC-Mitgliederversammlung gemeinsam mit Vize Eckhard Sauren (49) noch über die drängendsten Personalien.

Jörg Jakobs sitzt bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln.

Interims-Sportchef Jörg Jakobs bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln am 17. Juni 2021

Sebastiaan Bornauw: Die FC-Bosse machten keinen Hehl daraus, dass im Sommer ein Transfer-Plus her muss. Geschäftsführer Alexander Wehrle (46): „Wir haben Einnahmen geplant, aber die Zahl werde ich nicht öffentlich kommunizieren. Das wäre ein Wettbewerbsnachteil.“

Es ist kein Geheimnis, dass vor allem Ellyes Skhiri (26) und Sebastiaan Bornauw dem Klub den dringend benötigen Geldregen bescheren könnten. „Es wird nicht ohne Transfers in die eine oder andere Richtung gehen“, sagte Sauren, versicherte aber: „Wir können mit Überzeugung auf dem Transfermarkt auftreten.“

Deswegen hatte der FC auch ein erstes Angebot des VfL Wolfsburg für Bornauw (8 Millionen Euro) schnell abgelehnt. Sauren über den Belgier: „Er hat ein fantastisches Potenzial und einen hohen sportlichen Wert. Genau solche Spieler kann man entwickeln. Das Angebot hat nicht unseren Vorstellungen entsprochen. Wir müssen aber auch Corona-Verluste von 60 Millionen Euro auffangen. Da geht es nicht, dass wir nicht über einzelne Transfers nachdenken. Und es kommt auch darauf an, wie der Spieler denkt.“

Gespräche des 1. FC Köln mit Salih Özcan dauern an

Salih Özcan: Eigentlich schien der Abschied des Eigengewächses bereits beschlossene Sache zu sein. Doch Steffen Baumgart will Salih Özcan gerne in Köln behalten, und die FC-Liebe des U21-Europameisters ist ungebrochen.
Dennoch hatten sich Özcan und sein Berater Dirk Hebel in den vergangenen Monaten mit Ex-Sportboss Heldt nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen können.

Salih Özcan vom 1. FC Köln im Zweikampf mit Deyovaisio Zeefuik

Salih Özcan (l.) am 15. Mai 2021 im Spiel bei der Hertha gegen Deyovaisio Zeefuik.

Sauren gab bei der Mitgliederversammlung Einblicke: „Salih wurde frühzeitig ein Angebot gemacht, das leistungsorientierter war als bisher. Da wurde keine Einigung erzielt. Aber die Gespräche dauern noch an.“

Jakobs ergänzte: „Es ist ein offener Austausch, der sich wahrscheinlich noch ein paar Tage hinziehen wird.“

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