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Schon aussortiertWarum El Mala sich hinter Rondic anstellen muss

Malek El Mala im Spiel gegen Gütersloh.

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Malek El Mala kommt beim 1. FC Köln bislang nur in der U21 zum Einsatz.

Malek El Mala kommt beim 1. FC Köln bislang nicht über die U21 hinaus. Statt ihm wurde zuletzt der eigentlich aussortierte Imad Rondic in den Profi-Kader berufen. Eine Maßnahme, für die Kessler eine Erklärung hat.

Er steht klar im Schatten seines jüngeren Bruders. Während Said El Mala der unumstrittene Superstar beim 1. FC Köln ist, muss sich Malek seine Sporen bislang in der Regionalliga verdienen.

Dabei sind sich im Klub alle unisono einig, dass der Stürmer durchaus das Zeug für die Bundesliga hätte – wenn er nicht so oft verletzt wäre. „Malek hat ein Riesenpotenzial. Er ist ein guter Junge, der aber leider, sowohl in seiner Phase bei der Viktoria als auch bei uns, sehr viel verletzt war“, sagte Thomas Kessler bei „E Levve lang – der Talk zum FC“.

Malek El Mala ist vom Verletzungspech verfolgt

Der Sportboss rechnete vor, dass der Angreifer mindestens schon ein Jahr ausgefallen ist, wenn man all die Verletzungen zusammenzählt. Das Pech hat den Krefelder immer wieder zurückgeworfen, sonst wäre er vielleicht schon einen Schritt weiter.

In der Vorbereitung durfte er unter René Wagner zwar mal reinschnuppern und kam auch in einem Test zum Einsatz, für den Bundesliga-Kader hat es danach aber nicht gereicht.

Im Gegensatz zu Imad Rondic, der zu Beginn der Vorbereitung schon aussortiert war, in Stuttgart dann aber sein überraschendes Bundesliga-Debüt gegeben hat. Eine kontroverse Entscheidung, eher auf einen Aussortierten zu setzen, statt auf einen, dem die Zukunft gehören könnte.

Dazu sagt Kessler: „Eigentlich ist so ein Kaderplatz dann für Malek, aber für ihn ist es gerade viel wichtiger, 90 Minuten in der U21 zu spielen als zwei, drei Minuten eingewechselt zu werden.“

Dabei weiß der ehemalige Profi auch genau, wie wertvoll so eine Erfahrung sein kann und wie sehr einen so ein Erlebnis beflügeln kann. „Dass das für den Spieler schön ist, wenn er zwei Minuten Bundesliga spielt, da brauchen wir nicht drüber reden, das habe ich im eigenen Leib erfahren. Das sehe ich auch bei jungen Spielern, was das mit einem macht“, sagt der Sportboss.

Er schränkt allerdings ein: „Aber Malek muss kontinuierlich arbeiten, an seinen Defiziten arbeiten, spielen, Und dann traue ich ihm zu, dass er bei uns eine Rolle spielen kann, aber er braucht einfach noch Zeit.“

Gespräch zwischen Schiedsrichter Florian Badstübner und Ragnar Ache.
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