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„Am Ende ist es Profisport“Wagner-Klartext zu van den Berg

Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports

Rav van den Berg muss sich über gute Trainingsleistungen bei René Wagner empfehlen. 

Der 1. FC Köln spielt am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim Hamburger SV. René Wagner hat wieder die Qual der Wahl und muss vier Spieler streichen. Dabei könnte es erneut Rav van den Berg treffen. 

Der 1. FC Köln kämpft am Samstag im Volkspark um die nächsten Bundesliga-Punkte. Beim punkt- und torlosen Hamburger SV kann René Wagner wie schon gegen Werder Bremen wieder aus dem Vollen schöpfen.

Bis auf Timo Hübers stehen dem FC-Trainer wieder alle Profis zur Verfügung. Heißt: Er hat die Qual der Wahl und muss erneut vier fitte Spieler für das Aufgebot streichen. Das wird wieder zu Härtefällen führen.

Van den Berg nur die Nummer vier in der FC-Abwehr

In der vergangenen Woche traf es mit Luca Waldschmidt und Rav van den Berg durchaus prominente Namen, die sich eine ganz andere Rolle vorgestellt haben.

Im Falle des Niederländers spricht viel dafür, dass er es erneut nicht in den Kader schafft. Denn auch vor dem Duell mit dem HSV machte Wagner deutlich, dass der Königstransfer des vergangenen Sommers derzeit nur die Nummer vier auf der Innenverteidiger-Position hinter Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied ist.

„Es geht um Trainingsleistungen und Dinge, die wir jeden Tag beobachten. Rav weiß, an welchen Themen er arbeiten muss“, spricht Wagner Klartext.

Der Niederländer würde sich zwar nicht hängen lassen, am Ende reiche es aktuell aber nicht, um an der Konkurrenz vorbeizuziehen. Wagner sagt deutlich: „Am Ende ist es ein Profisport, wir müssen den bestmöglichen Kader aussuchen.“

Der Acht-Millionen-Mann ist also momentan nicht mal gut genug für den Kader. Das hatte sich der Bruder von Ex-Bundesliga-Verteidiger Sepp van den Berg, sicher anders vorgestellt. Quasi am ersten Tag am Geißbockheim verkündete er, dass der FC nur ein Sprungbrett sei und er sich kurz- oder mittelfristig in der Premier League sieht.

Nach etwas mehr als einem Jahr herrscht Ernüchterung. Vor allem weil Wagner mit folgendem Satz aufhorchen lässt: „Es wird immer wieder Situationen geben, in denen er nicht im Kader sein wird.“

Er sagt zwar, dass „die Saison lang ist und jeder gebraucht wird“, aber ob sich der Niederländer mit dieser Rolle zufrieden geben wird, bleibt abzuwarten. Im Winter bestünde für beide Seiten die Chance auf eine Veränderung.

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