Der 1. FC Köln setzt in dieser Bundesliga-Saison auf eine „England-Connection“. Mit Simpson-Pusey, Moore und Heskey stehen drei hoffnungsvolle Talente im Kader. Damit zeichnet sich ein Trend ab.
Neuer TrendSimpson-Pusey: Darum ist der FC so attraktiv für England-Talente

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Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey
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Er hat einen grandiosen Start beim 1. FC Köln hingelegt. Jahmai Simpson-Pusey kam im vergangenen Winter als Perspektivspieler nach Köln. Doch bereits nach kürzester Zeit ergatterte der junge Verteidiger sich einen Stammplatz in der FC-Abwehr.
Diesen hat er bis heute nicht abgegeben, auch nach der Vorbereitung für die laufende Bundesliga-Saison ist „JSP“ gesetzt. Der Engländer hat im internen Verteidiger-Ranking die Nase vorn.
Simpson-Pusey beim FC gesetzt
Nach zwei eher durchwachsenen Spielen müsste sich eher Nebenmann Luka Lochoshvilli Sorgen machen. Simpson-Pusey, der im Sommer festverpflichtet wurde, überzeugt mit seiner unaufgeregten Spielweise, kompromisslosen Zweikämpfen und dem besten Aufbauspiel aller Verteidiger.
Der 20-Jährige, der vor seiner ersten Nominierung für die englische U21-Auswahl steht, fühlt sich mittlerweile pudelwohl in Köln – vor allem seit der Ankunft von Reigan Heskey und Mikey Moore. „Ich habe vorher mit ihnen gesprochen. Ich habe sie aber nicht gezwungen, herzukommen“, sagt der Abwehrspieler mit einem Grinsen.
Bislang gab es in der FC-Historie mit Tony Woodcock nur einen einzigen Engländer, nun gleich „Three Lions“ auf einmal. „Wir haben inzwischen eine Englisch-Kultur im Team“, sagt der Verteidiger: „Ich freue mich, dass die Jungs da sind. Sie sind eine gute Ergänzung für das Team.“
Simpson-Pusey war Vorbild für Heskey, der wie er aus der Akademie von Manchester City kommt, und Moore. Die beiden Talente haben gesehen, wie schnell ihr Landsmann beim FC eine Chance bekam und sich etablieren konnte.
Für die Aussicht auf den nächsten Karriereschritt mit viel Spielzeit und wertvollen Erfahrungen sind auch Moore und Heskey nach Deutschland – speziell zum FC – gekommen.
Ein Schritt, den immer mehr englische Talente gehen. Die Bundesliga ist plötzlich attraktiv, nachdem sie jahrelang gar nicht auf dem Radar der Premier-League-Klubs war. „Ich glaube schon, dass die Bundesliga immer attraktiver für junge englische Spieler wird. Viele sehen, dass es ein sinnvoller Schritt sein kann. Ich wusste auch erst nicht, wo ich hier spielen würde. Aber ich bin hierhergekommen, um mich zu zeigen. Und nun bin ich in einer ziemlich perfekten Situation.“
Mit Tim Steidten hat der FC einen echten England-Experten in seinen Reihen. Der neue Kaderplaner wurde unter anderem dafür geholt, seine Kontakte auf die Insel spielen zu lassen und hoffnungsvolle Talente nach Köln zu holen.
