Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach defensiver Stabilität. Ein Verteidiger muss sich allerdings weiter gedulden mit seinem Comeback.
Schiene am KnieErneuter Eingriff! Hübers kämpft weiter fürs FC-Comeback

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Köln-Profi Timo Hübers war am Mittwoch (16. September 2026) nach einem erneuten Eingriff am rechten Knie mit einer Schiene am Geißbockheim.

Als am Mittwochnachmittag (16. September 2026) das neue Mannschaftsfoto beim 1. FC Köln aufgenommen wurde, waren alle Zugänge dabei. Mikey Moore, Ellyes Skhiri, Borna Sosa, Thijs Dallinga, Luka Lochoshvili, Reigan Heskey, Paul Okon-Engstler und Gideon Mensah grinsten um die Wette.
Dabei war auch Timo Hübers (30), der für das Foto in der hinteren Reihe auf der Bank stand. Wenig später humpelte der Verteidiger mit einer Schiene am Knie Richtung Kabinentrakt. Nach Informationen von EXPRESS.de musste sich Hübers im Rahmen des Reha-Prozesses einem geplanten kleinen Eingriff unterziehen. Der Weg zurück auf den Platz ist kein einfacher, aber Hübers ist ein Kämpfer mit großem Herzen!
Hübers muss sich weiter gedulden – auf dem Mannschaftsfoto darf er nicht fehlen
Wie wertvoll er für die Mannschaft ist, wurde in den vergangenen Spielen deutlich. Die Mannschaft sucht ihre defensive Stabilität, und hat in dieser Saison in drei Bundesligaspielen schon sieben Gegentore kassiert. Ein gestandener Bundesligaspieler wie Hübers würde dem Team jetzt guttun. Doch der Profi muss sich nach dem neuerlichen Eingriff weiter gedulden.
Der Abwehrspieler hatte sich im Oktober 2025 am 8. Spieltag gegen Borussia Dortmund das Knie verdreht. Die Diagnose war niederschmetternd: Totalschaden im Knie, eine wirklich komplizierte Verletzung.
Doch das Wort „aufgeben“ kennt Hübers nicht. Wenige Wochen nach der ersten Operation konnte er bereits die Krücken weglegen. Zuletzt war er ohne Schiene unterwegs. Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) verlängerte zwischenzeitlich den Vertrag mit Hübers, um ihm die nötige Ruhe und Sicherheit für den mühsamen Weg zurück auf den Fußballplatz zu geben. Keiner im Verein setzt den Spieler unter Druck. Einen genauen Zeitpunkt für ein Comeback hat es nie gegeben.
Im Sommer 2026 sah es dann schon richtig gut aus: Hübers absolvierte schweißtreibende Trainingseinheiten auf dem Fahrrad, der Gang war rund und das Knie stabil. Er war sogar im Trainingslager in Kitzbühel und St. Anton dabei, um beim Aufbau einer neuen Team-Hierarchie mitzuhelfen.
Auch wenn er aktuell nicht mit den Kollegen auf dem Platz stehen kann, ist Hübers ein wichtiger Führungsspieler. Das wurde am Mittwoch einmal mehr deutlich: Auf dem neuen Mannschaftsposter durfte er auf keinen Fall fehlen. Die gesamte FC-Familie hofft, dass er bald zurückkehren kann.
