„Fühlt sich scheiße an“FC-Star bitter enttäuscht von Wagner-Entscheidung

Luca Waldschmidt im Zweikampf mit Ellyes Skhiri.

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Luca Waldschmidt will sich in der Trainingswoche für den Kader in Hamburg empfehlen. 

Luca Waldschmidt wurde im Spiel gegen Bremen überraschend von René Wagner aus dem Kader gestrichen. Im FC-Podcast verriet er nun, dass ihm diese Entscheidung so ganz und gar nicht geschmeckt hat.

Es war durchaus eine Überraschung, dass René Wagner (38) im Spiel gegen Werder Bremen (1:1) komplett auf Luca Waldschmidt (30) verzichtete.

Der FC-Trainer strich den Spielmacher neben Reigan Heskey (18), Rav van den Berg (22) und Imad Rondic (27) aus dem Kader. Die Begründung: „Luca kommt aus einer Verletzung, für ihn hat es noch nicht gereicht.“

Waldschmidt äußert Enttäuschung über Kader-Aus

Die Entscheidung bekam er am Samstag vor dem Spiel mitgeteilt, nachdem ihn Wagner per WhatsApp ins Trainerbüro bestellt hatte. Den Entschluss konnte er da aber nur schwer nachvollziehen.

Waldschmidt hätte sich fit für einen Platz im Kader gefühlt. Im FC-Podcast schilderte der Zehner seine Sicht der Dinge. „Wenn ich das Gefühl nicht hätte, hätte ich gesagt: ‚Ich fühle mich noch nicht gut, es reicht nicht‘“, sagte Waldschmidt und ergänzte: „Ich bin ein bisschen länger als eine Woche wieder im Mannschaftstraining – ich fühle mich gut.“

Gegen Werder musste er dann von der Tribüne mitansehen, wie seine Kollegen das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand gaben. In der vergangenen Saison bewies Waldschmidt, dass er der Mannschaft genau in solchen Situationen helfen kann.

Da gelangen ihm als Super-Joker starke vier Tore und zwei Vorlagen. „Das hat mir natürlich wehgetan, weil ich sehr gerne schon dabei gewesen wäre. Ich glaube, dass ich meinen Impact immer reinbringen kann“, sagte der FC-Profi und fand klare Worte für seine Enttäuschung: „Das fühlt sich für mich scheiße an.“

Jetzt blickt Waldschmidt aber wieder nach vorn und will sich für den Kader in Hamburg empfehlen. Für Waldschmidt ist der Volkspark ein besonderer Ort: 2018 sicherte er dem HSV mit seinem Tor gegen Wolfsburg den Klassenerhalt.

Nun will er am Samstag (15.30 Uhr) dort wieder auf dem Rasen stehen. „Ich bin fit und froh, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu sein. Jetzt wird es Zeit: nicht nur Trainingsplatz, sondern auch Stadion.“

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