Umbau-Arbeiten beim 1. FC Köln So sieht es aktuell auf der Geißbockheim-Baustelle aus

Arbeiter schmeißen am Geißbockheim Bau-Schutt in einen Container.

Das Geißbockheim des 1. FC Köln wird umgebaut, hier am 8. Juni 2022.

Die Sommerpause wird beim 1. FC Köln für Umbau-Arbeiten am Geißbockheim genutzt. Vor allem der Kabinen-Trakt der Profis soll modernisiert werden.

Während der große Geißbockheim-Ausbau weiter auf sich warten lässt, nutzt der 1. FC Köln die Sommerpause zumindest für eine Renovierung des Profi-Trakts.

Chefcoach Steffen Baumgart (50) hatte die Zustände während seiner Debüt-Saison mehrfach kritisiert. „Wir liegen bei der Infrastruktur weit unter manchem Zweitligisten. Das gibt mir zu denken. Ich habe nur einen Top-Platz und ein Top-Stadion. Beim Nachwuchs-Leistungs-Zentrum oder unseren Kabinen sind wir am untersten Ende der Fahnenstange angelangt“, so der Trainer im September 2021. 

Kabine, Sporthalle und Physio-Räume des 1. FC Köln werden umgebaut

Nun handelt der FC, geht die ersten Schritte in eine professionellere Zukunft. Mittelpunkt der aktuellen Umbau-Arbeiten sind die Kabinen der Profis. Aus dem Keller am Geißbockheim geht es in den ersten Stock. Endlich Tageslicht und neue Duschen für Kapitän Jonas Hector (32) & Co.! 

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Weitere Arbeiten finden in der alten Sporthalle statt. Diese wird in einen neuen Kraftraum für Profis und Nachwuchs verwandelt.

Auch die Reha- und Physio-Räume am Geißbockheim werden renoviert. Verletzte Spieler sollen in Zukunft mehr Platz haben. Bis zum Trainings-Auftakt am 27. Juni 2022 oder spätestens nach dem Trainingslager in Donaueschingen (3. bis 10. Juli) soll die Sanierung abgeschlossen sein. 

Sehen Sie hier weitere Fotos von den Umbau-Arbeiten am Geißbockheim:

Auch Sportboss Christian Keller (43) hält die Arbeiten für bitter nötig, sagte zuletzt im Interview mit EXPRESS.de: „Die Infrastruktur ist in die Jahre gekommen. Am schlimmsten sind die Zustände im NLZ. Das ist beschämend. Das sind keine Bedingungen, unter denen man professionelle Nachwuchsförderung betreiben kann.“

Seit 2001 verpflichtet der DFB die Vereine aus Bundesliga und 2. Bundesliga, ein Leistungszentrum zu haben. Zwar wurde das NLZ des 1. FC Köln in den vergangenen Jahren stets mit der Höchstnote von drei Sternen bewertet, doch die Infrastruktur ist längst nicht bundesliga-tauglich. 

Nicht umsonst sind die FC-Verantwortlichen seit Jahren im Konflikt mit Bürgerinitiativen und der Politik, was einen großen Geißbockheim-Ausbau samt neuem Leistungs-Zentrum angeht. Eine Variante: Teile der Nachwuchsabteilung ziehen nach Bocklemünd um.  

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