Feiertage für die FC-Jugend am Mittwoch im Rhein-Energie-Stadion! In der Youth League geht es gegen Inter Mailand – vor ausverkaufter Hütte!
Kölns U19 gegen InterFC muss wegen Klassenfahrt umplanen – große TV-Bühne
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Am Mittwoch (4. Februar 2026, 18 Uhr) wird in Köln Geschichte geschrieben! Die U19 spielt vor 50.000 Fans im Rhein-Energie-Stadion gegen Inter Mailand. So viele Besucher gab es noch nie bei einem Jugendspiel.
Im Sechzehntelfinale der Uefa Youth League geht es ab 18 Uhr rund, die Tore öffnen um 16.30 Uhr. Weitere wichtige Infos: Für die Nachwuchskicker wird es auch eine große TV-Bühne geben, das Spiel wird live bei DAZN übertragen. Eine Extra-Prämie gibt es allerdings nicht, falls die Jungs die nächste Runde erreichen. Sollte es nach der regulären Spielzeit (90 Minuten) unentschieden stehen, kommt es sofort zum Elfmeterschießen.
Youth League: Kölner Spieler wegen Klassenfahrt nicht in der Startelf
FC-Trainer Stefan Ruthenbeck (53) schilderte vor dem Duell die ganz normalen Probleme im Jugendfußball. Er muss die Jungs vor allem auf das Außergewöhnliche vorbereiten: „Mir geht es darum, alle im Zaum zu halten, dass wir nicht zu euphorisch sind, dass die Fans positiv bleiben, dass die Jungs keine Angst haben, Fehler zu machen – darauf muss ich sie vorbereiten.“
Mit Nick Zimmermann, U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui und Jungs mit Profi-Einsätzen (Youssoupha Niang und Fynn Schenten) sind einige dabei, die schon größere Erfahrungen gesammelt haben. Said El Mala könnte vom Alter zwar noch spielen, hat aber nicht die geforderten Einsätze beim 1. FC Köln in der Vergangenheit gesammelt.
Die Kölner haben auch Verletzungssorgen: Pierre Eken, Tyron Fernandes und Hamed Cherif fallen aus. Es gibt noch weitere Gründe, warum Ruthenbeck umplanen muss: „Zudem haben wir auch ein paar Jungs, die auf Klassenfahrt sind. Da ist natürlich unser pädagogischer Ansatz, trotz Inter Mailand, dass sie keine Option für die erste Elf sind, obwohl sie am Spieltag wieder da sind. Deswegen werden wir da nochmal zwei rausnehmen müssen.“ Namen wollte der Coach nicht nennen.
Ruthenbeck erzählte dann von den besonderen Gegebenheiten im Jugendfußball. Ganz so einfach sind viele Planungen da nicht: „Wir können ja nicht entscheiden, ob die aus der Schule bleiben dürfen oder nicht. Das entscheiden ja die Schulen. Und wenn vielleicht die Noten nicht dementsprechend sind und sie bekommen keine Freigabe, dann haben wir das auch zu akzeptieren.“
Ruthenbeck weiter: „Es ist nicht immer so einfach, die Jungs rauszunehmen und mit 16 oder 17 zu den Profis zu schicken. Auch weil die Eltern wollen, dass sie schlaue Jungs haben, dass da Jungs mit Abitur abschließen. Man weiß ja auch nie, ob es mit der Profikarriere klappt.“
Am Mittwoch ist dem Coach wichtig, dass alle im Stadion in jeder Szene daran denken, dass es sich bei der Partie um Jugendfußball handelt. „Es geht darum, den Jungs den Druck zu nehmen.“



