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Schicksalsschlag für Ex-KölnerinRinast mit emotionaler Nachricht nach Fan-Lob

Rachel Rinast und Nele Ocik stehen mit Mikrofonen in der Hand am Spielfeldrand.

Rachel Rinast (r.) mit Nele Ocik beim DFB-Pokal-Halbfinale 2024/25.

Die TV-Expertin und ehemalige Profispielerin Rachel Rinast hat auf Instagram über den Tod ihres Vaters berichtet und ihren Fans für die Hilfe durch diese schwere Zeit gedankt.

Die TV-Expertin und Kommentatorin Rachel Rinast ist in Köln nicht unbekannt. Insgesamt hat sie fünf Jahre hier gespielt und 133 Spiele für den FC bestritten. In diesen 133 Spielen schoss sie 12 Tore. Heute arbeitet sie fürs Fernsehen und kommentiert seit 2024 unter anderem Spiele der Premier League und der Frauen-Bundesliga

Vor einigen Monaten erlitt die ehemalige Nationalspielerin der Schweiz einen schweren Schicksalsschlag. „Mein Vater ist Ende November gestorben. Diesen Satz zu schreiben, kostet mich viel Kraft. Er bedeutet mir alles“, schrieb sie nun.

„Nachricht – Schock – noch 3, 2, 1 ... on air“

In dem Instagram-Beitrag vom 2. Februar bedankte sie sich bei ihren Fans und Followern für die Rückmeldungen zu ihrer Arbeit als Kommentatorin.

Sie erklärte, dass sie in letzter Zeit nicht die Kraft dazu gehabt habe, sehr aktiv auf Social Media zu sein, doch dass ihr die ganzen netten Kommentare sehr geholfen hätten, Halt zu finden und dieses schreckliche Ereignis zu verkraften. „Eure Kommentare haben mir viel Kraft gegeben, ohne dass ihr das wusstet. Ich möchte mich dafür bedanken.“

Sie berichtete, dass sie die Nachricht, dass ihr Vater im Krankenhaus liegen würde, 30 Sekunden vor Beginn eines Spiels erhalten habe, das sie kommentieren sollte. „Nachricht – Schock – noch 3, 2, 1 ... on air“ – so beschreibt Rinast die unfassbar belastende Situation. Um welches Spiel es sich dabei gehandelt hat, verriet sie nicht.

Nach dem Spiel von Manchester United gegen Fulham am vergangenen Sonntag (1. Februar) erhielt sie erneut sehr viel Lob für ihre Leistung als Kommentatorin. Das Feedback hat ihr offenbar bewusst gemacht, wie weit sie bereits gekommen ist. „In diesen 1,5 Jahren habe ich schon so viel erlebt, dass es für mich kaum bewusst wahrnehmbar war. So viel Schönes, das kaum greifbar erschien.“

Sie schrieb, dass ihr der Fußball ebenfalls sehr geholfen habe, den privaten Schicksalsschlag zu verkraften. Fußball gebe ihr die Struktur, die sie neben ihrer Familie und ihren Freunden brauche. „Eine Zeit lang war Fußball Belastung. Jetzt ist er wieder Halt“, schreibt Rinast.

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