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Stimmen zur FC-Pleite „Das war dumm, aber wir glauben weiter an die Rettung“

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Jonas Hector hadert mit der Niederlage des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg (9. Mai 2021).

Köln – Das war eine ganz ärgerliche Niederlage! Der 1. FC Köln hat das wichtige Heimspiel gegen den SC Freiburg am Sonntag (9. Mai 2021) mit 1:4 verloren. Damit bleiben die Kölner weiterhin in akuter Abstiegsnot auf Tabellenplatz 17. Hier gibt es die Stimmen zum Freiburg-Spiel.

  • 1. FC Köln verliert gegen den SC Freiburg
  • Hier gibt es die Stimmen zum Spiel
  • Friedhelm Funkel: „Es scheint nicht immer die Sonne“

Nach völlig verpennter erster Halbzeit war der FC drauf und dran, den 2:2-Ausgleich zu erzielen. Doch Ondrej Duda ließ die Chance per Elfmeter liegen und der FC fing sich stattdessen in der Schlussphase noch zwei Konter. Unter dem Strich verlor die Funkel-Elf in der Höhe unverdient mit 1:4 gegen Freiburg. Dementsprechend geknickt waren die Kölner nach Abpfiff:

Friedhelm Funkel: Beim 1. FC Köln „scheint nicht immer die Sonne“

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Friedhelm Funkel: „Das war unsere schlechteste Halbzeit, seit ich hier bin. Wir waren fahrig, hatten keine Sicherheit, haben Bälle ins Aus geschossen, vor dem Gegentor dem Gegner den Ball in die Füße gespielt. In der Halbzeit haben wir das angesprochen und dann ist es besser geworden. Das war nicht einfach gegen die geschickte Freiburger Defensive. Trotzdem hatten wir die Möglichkeit zum Ausgleich durch Ondrej Duda, der ist weggerutscht und macht sich selbst die größten Vorwürfe. Über das Handspiel möchte ich nicht reden, manchmal schüttelst du über Handspiele, die gegeben werden, den Kopf – manchmal über welche, die nicht gegeben werden. So ist das heute nun mal. Es scheint nicht immer die Sonne, jetzt werden wir über das Spiel reden und versuchen, bei Hertha die Punkte zu holen. Ich weiß nicht, ob jetzt nur noch Siege helfen. Das kommt auf die Konkurrenz an. Wir gehen auf jeden Fall in die letzten beiden Partien mit dem Anspruch, besser zu spielen und sie zu gewinnen.“

Jonas Hector: „Vielleicht haben wir es uns zu leicht gemacht“

Jonas Hector: „Wir geben das 0:2 viel zu einfach her, haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt mit einer schlechten Intensität – alle, die auf dem Platz waren. Das war nicht das, was in der Situation angebracht ist. Vielleicht haben wir es uns im Vorhinein ein bisschen zu leicht gemacht, weil wir zwei Siege in Folge eingefahren hatten. Dann mussten wir einen extremen Aufwand betreiben, für den wir nicht belohnt wurden. So steht man am Ende mit leeren Hände da. Aber wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können – so gehen wir jetzt noch an die beiden Spiele ran. Wir wollen sechs Punkte holen und werden uns bestmöglich vorbereiten.“

Ismail Jakobs: 1. FC Köln glaubt „weiter an die Rettung“

Ismail Jakobs: „Wir sind leider schlecht ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht. Wir waren dran, schenken das Spiel dann am Ende her. Das war richtig dumm. Es ist für uns sicher ein Rückschlag, aber wir glauben weiter dran. Wir müssen als Mannschaft geschlossen bleiben und weiter Herz zeigen.“

Kingsley Ehizibue: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Da gibt es auch keine Ausreden, wir müssen die Schuld dafür bei uns suchen. Es war hart zurückzukommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer hatten wir sogar die große Chance auf den Ausgleich. Die haben wir liegen gelassen. Ich verstehe nicht, warum das 2:2 von Jan Thielmann nicht gezählt hat. Jonas hat mir gesagt, dass er den Ball an die Schulter bekommen hat. Wir müssen die nächsten beiden Spiele unbedingt gewinnen, um die Relegation zu vermeiden. Darauf liegt nun unser Fokus.“

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Christian Streich: „Wir haben gut angefangen. Haben uns entschlossen, mit Viererkette zu spielen. Haben viel Laufarbeit gegen den Ball gemacht und konnten so Köln vom Tor weghalten und haben selbst zwei Tore mit den ersten beiden Chancen gemacht. Nach dem 1:2 hat Köln Druck aufgebaut, am Ende war es dann ein bisschen glücklich. Ich wünsche dem Friedhelm und dem 1. FC Köln alles Gute, dass sie es am Ende schaffen.“

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