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Nach Berater-Ansage Wird Skhiri jetzt zum Winter-Schnäppchen? Sportboss Keller über FC-Abgänge 

Christian Keller und Ellyes Skhiri klatschen nach der Niederlage des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen ab.

Ellyes Skhiri (r.) und FC-Sportboss Christian Keller nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen am 9. November 2022. Links: Eric Martel

Verlässt im Winter ein Profi den 1. FC Köln? Sportboss Christian Keller hat Stand jetzt eine klare Meinung. Nicht nur, was WM-Teilnehmer Ellyes Skhiri angeht.

Michael Reschke (65), Ex-Bundesliga-Manager und nun Europa-Chef von Ellyes Skhiris (27) Berater-Agentur, macht dem 1. FC Köln wenig Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung des Tunesiers.

EXPRESS.de weiß: Die Klub-Bosse werden ihren wertvollsten Profi im Winter trotzdem nicht zum Schnäppchen-Preis verkaufen. Generell deutet im Baumgart-Team aktuell nichts auf einen Abgang hin.

Ellyes Skhiri: Winter-Verkauf wäre Risiko für 1. FC Köln

„Man muss realistisch sagen: Es ist für Köln nicht unmöglich, Ellyes zu halten. Aber es wird sehr, sehr schwer.“ Mit dieser Aussage gegenüber EXPRESS.de sorgte Reschke, dessen Arbeitgeber „CAA Stellar“ Skhiri neuerdings berät, für Ernüchterung im FC-Umfeld.

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Derzeit spricht vieles dafür, dass die Geißböcke ihren einzigen WM-Starter nach dessen Vertragsende am 30. Juni 2023 ablösefrei verlieren!

Zum einen, weil Reschkes Worte deutlich nach Abschied klingen. Zum anderen, weil die FC-Bosse wissen, dass ein Winter-Verkauf Skhiris mit einem hohen Risiko verbunden wäre.

Als Abräumer vor der wackligen Abwehr – Köln kassierte mit 29 Gegentoren die drittmeisten der Liga – ist die Fleißbiene (zweitmeiste gelaufene Kilometer nach Bayerns Kimmich) genauso wichtig wie als zuverlässiger Ballverteiler.

Christian Keller: „Das sportliche Ziel steht vor Transfererlösen“

Sportboss Christian Keller (43) sagt ganz generell: „Am Schluss ist es für uns eine Abwägung. Wären wir sportlich in der Lage, den betreffenden Spieler aus dem bestehenden Kader gleichwertig zu ersetzen?“

Bei Skhiri unmöglich! Heißt: Ein Interessent müsste genügend Kohle auf den Tisch legen, damit der FC einen Nachfolger verpflichten könnte. Dadurch wird der Star-Sechser trotz auslaufenden Vertrags nicht zum Schnäppchen, müsste zumindest eine hohe einstellige Millionen-Summe einspielen.

Ansonsten dürfte der FC angesichts seiner Tabellen-Situation, lediglich drei Punkte vom Relegationsrang entfernt, einen ablösefreien Sommer-Abgang in Kauf nehmen. Keller betont: „Das sportliche Ziel steht vor Transfererlösen.“ Zumal nicht nur ein Verkauf, sondern auch jeder bessere Tabellenplatz zusätzliche (TV-)Millionen in die Klub-Kasse spülen könnte.

Dass für Skhiri – nach Jahren mit viel Gerüchten und kaum Substanz dahinter – nun doch noch eine verlockende Anfrage eintrudelt, wäre wohl höchstens mit einer WM-Gala am Mittwoch (30. November, 16 Uhr) gegen Frankreich möglich.

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Nicht nur beim Tunesier gehen die FC-Verantwortlichen aktuell von einem Verbleib aus. „Wenn Sie mich Stand jetzt fragen, glaube ich nicht“, sagt Keller auf die Frage, ob er mit Winter-Abgängen rechnet, ergänzt: „Bisher ist noch kein Spieler auf uns zugekommen, weil er weg möchte.“ Auf Drängen des Klubs wird niemand wechseln.

Durch die vielen Verletzten während der ersten Saisonhälfte kam nahezu der komplette Kader zum Einsatz, die Unzufriedenheit geht gegen null. Sebastian Andersson (31) wiederum, der ein Kandidat wäre, ist nach seiner Meniskus-OP noch weit von einem Comeback entfernt – und damit auch von einem Transfer.

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