„War natürlich scheiße für mich“ FC-Verteidiger Bornauw hat aus Fehlstart gelernt

Bornauw_Arnold

Sebastiaan Bornauw (Mitte), hier foult er Wolfsburgs Maximilian Arnold, spielte zuletzt stark.

Köln – Sebastiaan Bornauw (21) bekam von FC-Trainer Markus Gisdol (51) gegen Union Berlin (1:2) einen kleinen Denkzettel und saß auf der Bank. Seine Reaktion? Zwei starke Spiele gegen Borussia Dortmund (2:1) und den VfL Wolfsburg (2:2).

Jetzt hat der 1. FC Köln mit Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) einen direkten Konkurrenten vor der Brust, und Bornauw & Co. nach Erling Haaland (20) und Wout Weghorst (28) wieder einen guten Angreifer – Jean-Philippe Mateta (23) steht momentan mit sieben Treffern auf dem geteilten dritten Platz in der Torjägerliste.

Sebastiaan Bornauw sprach am Sonntag nach dem FC-Training über…

…die Handsituationen im Strafraum: „In Bremen, als ich den Elfmeter verursacht hatte, war das natürlich scheiße für mich. Das war sehr unglücklich. So etwas ähnliches war jetzt auch gegen Wolfsburg in der zweiten Halbzeit. Da ist der Ball auch gegen meinen Arm gekommen, aber ich hatte die Hände hinterm Rücken. Ich habe also schon etwas gelernt. So ist es zwar schwieriger zu verteidigen, aber in diesem Moment ist es besser so dahinzugehen.“

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...die eigenen Stärken und wohin die Reise für den FC in dieser Saison geht: „Einige Spiele in dieser Saison waren ein bisschen unglücklich, wie gegen Bremen zum Beispiel, wo wir nicht unser bestes Spiel abgeliefert haben. Das war ein Spiel, das wir gewinnen mussten und konnten. Und in Dortmund zu gewinnen passiert vielleicht ein- oder zweimal. Aber gegen Wolfsburg zu Hause haben wir auch stark gespielt. Wir haben gezeigt, was wir können und wir hoffen so stabil weiterzuspielen.“

…über die Standardstärke des FC in dieser Saison und seine Torausbeute: „Ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich ein Tor schieße. Ich hatte in den ersten Spielen nicht so viele Chancen, aber jetzt kommen sie. In Stuttgart hätte ich eins machen können, gegen Wolfsburg auch. Ich hoffe, dass die Tore kommen, weil es kann nicht sein, dass ich 20 Chancen habe und kein Tor mache. Es ist gut, dass die Chancen da sind und dann hoffe ich, dass ich so schnell mal ein Tor mache.“

…das, was sich auf dem Platz in den letzten Spielen geändert hat: „Wir stehen jetzt viel stabiler, vorne machen wir sehr gut Druck, machen die Mitte gut zu. Gegen Dortmund war unser Block so klein und kompakt, das war schon sehr gut. Der Trainer hat auch jeden Tag gesagt, dass wir viel reden müssen und das hilft in so einem System.“

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…die bevorstehende Partie in Mainz, die anders als Dortmund und Wolfsburg ein direkter Konkurrent sind: „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für beide Mannschaften. Wir müssen auch, glaube ich, nicht viel umstellen. Wir müssen einfach unser Spiel spielen. Wir haben mit dieser Formation jetzt zwei gute Partien abgeliefert. Es kann sein, dass wir jetzt ein bisschen mehr das Spiel machen müssen als gegen die großen Mannschaften, aber ich glaube, dass wir das auch können.“ (tsc)

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